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Zürich Schaffhausen «Die Deutschen müssen entscheiden: take it or leave it»

Doris Leuthard hofft im Fluglärmstreit auf Deutschland. Dort müsse es endlich vorwärts gehen. Am Treffen der europäischen Verkehrsminister in Leipzig hat sie mit Amtskollege Alexander Dobrindt über die offenen Fragen gesprochen.

Legende: Audio Doris Leuthard im Interview (22.5.2014) abspielen. Laufzeit 2:51 Minuten.
2:51 min, aus Regi ZH SH vom 22.05.2014.

Der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt analysiere zurzeit die Situation im betroffenen Baden-Württemberg mit Bevölkerung und Verantwortlichen. Bundesrätin Doris Leuthard findet das sinnvoll, bemerkt im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» aber auch: «Alexander Dobrindt muss dann einfach irgendwann entscheiden, ob er den Vertrag ins Parlament bringt oder ob wir einen anderen Weg finden müssen.» Die Schweiz habe ihre Hausaufgaben gemacht, nun müsse Deutschland wissen, was es wolle. «Take it or leave it», bringt es die Schweizer Verkehrsministerin auf den Punkt.

Diesen Sommer, spätestens im Herbst müsse die Entscheidung in Deutschland fallen, hofft Leuthard. Schliesslich habe der Vertrag Konsequenzen für den Flughafen Zürich, dieser müsse allfällig nötige Bauprojekte planen und umsetzen können.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von M. Steiner, Winterthur
    Wie wär’s, wenn wir ohrenbetäubende antike deutsche Güterwagen an der Grenze zurückweisen (wir sanieren unsere!)? Gegen den Flughafen Friedrichshafen klagen (der See trägt so viel Lärm rüber)? Wieso sollen wir uns von einem Staat, der selber daheim finanziell, sozial, zunehmend infrastrukturell (Strassenunterhalt, Flughäfen, Stromtrassen…) und innenpolitisch nichts mehr gebacken kriegt, schulmeistern lassen? Die Antwort darauf ist so kurz wie deutsch: Nö! (muss man unter Nachbarn sagen dürfen)
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  • Kommentar von Karl-Heinz Plum, Frankfurt am Main
    Die Schweiz will doch etwas von Deutschland und nicht umgekehrt. Also muss sich die Schweiz bewegen. Deutschland kann abwarten und notfalls die Daumenschrauben weiter anziehen.
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  • Kommentar von Karl-Heinz Plum, Frankfurt am Main
    Im Gegenzug kann man auch der Schweiz sagen: Take it, or leave it!
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