Die dunkle Seite der Stadt: Unterwegs in Zürich mit der SIP

Seit 15 Jahren sind Sozialarbeiter der Stadt Nacht für Nacht in Zürich unterwegs. Die Zweierteams der SIP (Sicherheit, Intervention und Prävention) begegnen dabei ganz verschiedenen Menschen und bieten – wo nötig – Hilfe an. Ein Rundgang zeigt Licht und Dunkel einer ganz normalen Zürcher Nacht.

Die SIP startete im Jahr 2000 als kleines Pilotprojekt mit sechs Leuten. Auslöser war die Situation in der Bäckeranlage – einem kleinen Park in der Nähe des Helvetiaplatzes. Damals begann sich dort eine neue offene Drogenszene zu bilden. Die Anlage wurde gesperrt und die Wiese erneuert.

Der öffentliche Raum soll für alle offen sein

Seither ist die SIP mit ihren Leuten dort täglich präsent und geht ihrer Aufgabe nach: Sicherheit, Intervention und Prävention. Der Park steht schon lange wieder allen offen: Müttern mit Kindern ebenso wie Randständigen.

Inzwischen ist die SIP gewachsen und aus der Stadt nicht mehr wegzudenken: Sie beschäftigt heute 60 Angestellte und ist an allen sozialen Brennpunkten in der Stadt Zürich präsent: Beim Strichplatz in Zürich Altsteltten, bei den Kontakt- und Anlaufstellen für Drogenabhängige ebenso wie in den Parks und in den Quartieren.

(seib; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 12:03 Uhr)