Die Embracher Sekundarschüler verpassen sich einen Dresscode

Unterhosen dürfen nicht sichtbar sein, bauchfreie Oberteile werden nicht akzeptiert und Trainerhosen gehören ausschliesslich in den Turnunterricht.

Jugendliche gehen über Fussgängerstreifen.

Bildlegende: Schlabberhosen und Unterhosen, die hervorschauen, sind in Embrach nicht mehr erlaubt. Keystone

«Zweckmässig und angemessen» war bisher das Credo an der Sekundarschule Embrach in Sachen Kleider. Ab sofort gilt allerdings ein verbindlicher Dresscode. Der Schülerrat - sechs Schülerinnen und Schüler aus allen drei Sekundarstufen - hat ihn im Auftrag der Schulleitung ausgearbeitet.

Die Jugendlichen haben den neuen Dresscode laut «Landbote» am Mittwoch präsentiert bekommen, die Eltern erhielten einen Brief. Darin wird nun festgehalten, dass keine Unterwäsche sichtbar sein darf - ausser BH-Trägern. Knappe Shorts, Jupes oder Röcke sind nicht erlaubt, auch keine «übermässigen» Ausschnitte oder bauchfreie Oberteile. Absatzschuhe dürfen den Schulalltag nicht behindern, Trainerhosen und andere Sportkleider sind nur im Turnunterricht erlaubt.

Dank des einheitlichen Dresscodes sollen die immer wiederkehrenden Diskussionen um Schlabberjeans, tiefe Décolletés oder sichtbare Unterhosen beenden. Und vor allem sollen bei allen Lehrerinnen und Lehrern dieselben Massstäbe gelten.

Wer sich nicht an den Dresscode hält, muss mit Sanktionen rechnen. Fehlbare Schüler müssen ein spezielles T-Shirt oder eine Arbeitshose anziehen bis sie nach Hause gehen. Dazu gibt es einen Eintrag im Kontaktheft, im Wiederholungsfall einen Telefonanruf an die Eltern.