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Zürich Schaffhausen Die Ökoliberalen spalten sich

Die Ökoliberale Bewegung Schaffhausen (ÖBS) - ein Unikum in der Schweizer Parteienlandschaft - richtet sich neu aus. Zwei Drittel der Mitglieder bleiben bei der ÖBS, ein Drittel gründet einen Schaffhauser Ableger der Grünliberalen.

Ein Drittel tritt aus: Mitglieder der ÖBS vor den Medien (4.v.l. Stapi Thomas Feurer).
Legende: Ein Drittel tritt aus: Mitglieder der ÖBS vor den Medien. SRF

Die ÖBS wurde vor über 20 Jahren gegründet, und zwar von Vertretern des Umweltforums und von Freisinnigen. Sie betrachtete sich als grüne, aber wirtschaftsfreundliche Partei.

Zwei Kantonsräte wechseln zur GLP...

Dieser inhaltliche Spagat führte nun wie bei andern grünen Gruppierungen in der Schweiz zur Spaltung. Am letzten Donnerstag entschieden die Schaffhauser Ökoliberalen, dass sie weiterhin unter dem Dach der Schweizer Grünen politisieren. Einem Drittel der ÖBS-Mitglieder politisieren die Grünen aber zu weit links. So will Kantonsrat Heinz Rether ab sofort für die Grünliberalen politisieren. Ebenfalls wechseln wird Kantonsrätin Regula Widmer.

... Thomas Feurer wohl auch

Ein weiteres prominentes Aushängeschild der ÖBS, Schaffhausens Stadtpräsident Thomas Feurer, denkt über einen Wechsel nach. Gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» liess er durchblicken, dass wohl auch er zur GLP übertritt. Die GLP Schaffhausen soll Anfang nächsten Jahres gegründet werden. ÖBS-Präsidentin Irene Eichenberger bedauert die Austritte.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Nin Guna, Zürich
    Ich bezweifle, dass dieser Schritt den grünen Ruf reinwaschen wird. Denn bis jetzt war es immer so, dass wer Grün wählte, Rot bekam. Das ist auch bei den sogenannten Grünliberalen kaum anders. Gleichzeitig kämpfen die selbsternannten Umweltparteien gegen jeglichen effektiven Umweltschutz in Form von Bevölkerungsbeschränkung. Grün wählen heisst also der Umwelt einen Bärendienst erweisen.
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