«Die Physiker» eine grelle Slapstick-Show

Überzeichnet, frech und schnell inszeniert der deutsche Regisseur Herbert Fritsch «Die Physiker» auf der Pfauenbühne in Zürich. Der Gegensatz zu den historischen Inszenierungen des Klassikers von Dürrenmatt könnte nicht grösser sein.

Die drei Physiker in grünem Licht liegen auf dem Boden.

Bildlegende: Die drei Physiker: Milian Zerzawy, Gottfried Breitfuss, Wolfram Koch. ZVG

«Die Physiker» von Friedrich Dürrenmatt hat eine lange Geschichte mit dem Schauspielhaus: 1963 ist es dort uraufgeführt worden und vielen dürfte noch die Inszenierung von Achim Henning Ende 80er Jahre in Erinnerung sein, als die grosse Maria Becker die Irrenärztin gespielt hat.

Und nun werden die Physiker wieder auf der Pfauenbühne gespielt. Der Kontrast zu den historischen Inszenierungen könnte nicht grösser sein.

Das Bühnenbild ist ein knall gelb-grün wattierter Raum, eine Art Gummizelle, darin spielen die Schauspieler in aufwendigen Kostümen und mit viel Schminke. Ein Slapstick folgt auf den nächsten, einzig unterbrochen durch die Argumentations-Anordnungen von Dürrenmatt.