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Zürich Schaffhausen Die Solar-Testanlage am Walensee funktioniert

Die Testanlage für das gigantische Fotovoltaik-Projekt am Walensee ist seit einem halben Jahr in Betrieb. Die Panels bedecken vorerst nur 80 Quadratmeter, die definitive Anlage soll tausend Mal grösser werden.

Legende: Video Umstrittene Sonnenenergie abspielen. Laufzeit 3:32 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 29.06.2015.

Die Testanlage hat im Januar ihren Betrieb aufgenommen. Der Start des Projekts hatte sich wegen Einsprachen von Pro Natura und der Stiftung für Landschaftsschutz verzögert. Die Verbände wehrten sich dagegen, dass in einem ehemaligen Steinbruch über dem See Solarpanels angebracht werden sollten. Nach einem Gutachten des Bundes zogen sie ihre Einsprachen jedoch zurück.

Die Testanlage, welche die Zürcher Elektizitätswerke EKZ zusammen mit Partnerorganisationen betreiben, simuliert die Stromproduktion und testet die Wirtschaftlichkeit der geplanten Grossanlage. Die Testpanels bedecken nur 80 Quadratmeter und stehen senkrecht am Fels über dem See. Die EKZ erhoffen sich dadurch positive Effekte dank Lichtreflexionen auf dem Wasser. Die endgültige Anlage soll 80'000 Quadratmeter Fläche am Berg bedecken (siehe Bild) und Energie für 3000 Haushalte liefern. Mit dem erneuten Widerstand von Naturschutz- und Umweltorganisationen ist allerdings zu rechnen.

6 Kommentare

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  • Kommentar von H. Wach, Luzern
    Grundsätzlich sind Fotovoltaik-Anlagen für den Strom-Mix, wie Wasserkraft, Windkraft, Gezeitenkraft, Wellenkraft, Solarkraft, usw. ein Beitrag an die erneuerbaren Energieträger. Aber so nicht! Fotovoltaik-Anlagen gehören im Mix mit Solarwärme für Heizung verbrauchsnah auf Dächer. Am Walensee ist wahrscheinlich noch 1 Trafostation nötig! Gräben sind für die Erdkabel nötig! Auf Neubauten kann man bereits schlüsselfertige Solardächer für Strom u. Wärme haben. CH hat 400 Mio.qm Dächer. 50% genügen.
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  • Kommentar von H. Wach, Luzern
    Grundsätzlich sind Fotovoltaik-Anlagen für den Strom-Mix, wie Wasserkraft, Windkraft, Gezeitenkraft, Wellenkraft, Solarkraft, usw. ein Beitrag an die erneuerbaren Energieträger. Aber so nicht! Fotovoltaik-Anlagen gehören im Mix mit Solarwärme für Heizung verbrauchsnah auf Dächer. Am Walensee ist wahrscheinlich noch 1 Trafostation nötig! Gräben sind für die Erdkabel nötig! Auf Neubauten kann man bereits schlüsselfertige Solardächer für Strom u. Wärme haben. CH hat 400 Mio.qm Dächer. 50% genügen.
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  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    Die Umweltverbände und Grünen sollen aufhören alternative Energieprojekte zu sabotieren. Die Grünen und Linken sind auch für ein ungebremstes Wachstum was auch mit Energie befriedigt werden muss. Anscheinend ist dieser banale Zusammenhang für die Träumer zu komplex. Das Projekt ist eine super Sache und sehr zukunftsorientiert ohne Endlagerungsprobleme von radioaktiven Abfällen. Stellt sich die Frage warum die FDP und SVP geförderte Kernenergie billiger sein soll - wegen dem Generationenbetrug!
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    1. Antwort von W.pip, Züri
      Sie vergessen, dass die linke sozialindustrie ohne bevölkerungswachstum ihr expansionsträchtiges fundament verlöre. Genauso wie die mitte-rechtsfraktion mit ihrem atomstrom. Realpolitik sieht eben anders aus...
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    2. Antwort von toufiq ismail, delémont
      wenn wir bloss auf 50% der bereits besiedelten flaeche photovoltaïkanlagen aufstellten, haetten wir bereits mehr als genug strom fuer die gesamte schweiz. dieses projekt in einer schoenen landschaft ist totaler schwachsinn! zuerst sollen mal alle daecher von turnhallen, fabriken, verwaltungsgebaeuden, einkaufszentren etc. genutzt werden.
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    3. Antwort von R Zimmerli, Zürich
      Ich bin pro PV, aber die Anlagen sollen dort gebaut werden, wo die tiefsten Gestehungskosten realisiert werden können. Interessant wäre es zu wissen wie hoch die Gestehungskosten pro kWh im Steinbruch im Vergleich zu einer grossen Dachanlage sind. Für dieses Projekt muss eine neue Unterkonstruktion entwickelt und produziert werden. Ebenfalls stellt sich die Frage wie teuer die Zuleitung wird. Ich denke mit diesem Projekt wird viel Geld verschwendet.
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