Die Stadtzürcher SVP braucht neue Köpfe

Der langjährige Präsident der SVP Stadt Zürich, Roger Liebi, tritt zurück. Damit verliert die SVP nach Mauro Tuena, der sich voll auf sein Nationalratsmandat konzentrieren will, eine weitere prägende Figur.

Mauro Tuena (links) und Roger Liebi

Bildlegende: Prägten viele Jahre die Politik der Stadtzürcher SVP: Mauro Tuena (links) und Roger Liebi. Keystone

Der Zürcher Gemeinde- und Kantonsrat Roger Liebi tritt als Präsident der SVP der Stadt Zürich zurück, wie er am Mittwoch mitteilte. Er werde das Amt spätestens an der Generalversammlung 2016 abgeben.

Seine Funktionen als Zentralvorstand der SVP Schweiz und als Mitglied der Parteileitung der SVP Kanton Zürich möchte der 53-Jährige «sofern strukturell möglich und gewünscht» behalten.

Auch im städtischen Parlament, dem er seit 2002 angehört, will er vorerst verbleiben. Er habe allerdings nicht vor, dieses Mandat über die ganze Legislatur auszuüben, schreibt er in einer Mitteilung. Im Frühling war Liebi in den Kantonsrat gewählt worden.

Liebi wurde 2009 Präsident der Stadtzürcher SVP. 2006 wollte er Stadtrat und Stadtpräsident werden, scheiterte aber klar. 2008 wurde er von seiner Partei bei einer Ersatzwahl ins Stadtratsrennen geschickt.