Zürcher Stadtratswahlen 2018 Die Verteidigung des CVP-Sitzes als Herausforderung

Stadtparteipräsident Markus Hungerbühler soll den CVP-Sitz verteidigen. Er braucht dafür Stimmen von anderen Parteien.

Portrait

Bildlegende: Markus Hungerbühler wurde von der CVP mit der Mission «Sitzverteidigung» betraut. Keystone

Die CVP ist in der Stadt Zürich eine Kleinpartei. Mit ihrem Wähleranteil von knapp fünf Prozent braucht sie die Unterstützung von anderen Parteien, um ihren Sitz im Stadtrat zu halten. Der noch amtierende CVP-Stadtrat Gerold Lauber schaffte dies dank vielen Stimmen auch aus dem links-grünen Lager.

Wahlchancen ungewiss

Markus Hungerbühler positioniert sich klar weiter rechts. Trotzdem glaubt er daran, dass er die nötigen Stimmen auch links der Mitte holen kann. Entscheidend dürfte auch sein, wie gut das bürgerliche Fünferticket im Verbund mit der FDP und der SVP funktioniert.

Im linken Lager reibt man sich aber die Hände. «Der Entscheid der CVP erhöht die Wahlchancen für linke Politiker wesentlich», ist Marco Denoth, Co-Präsident der SP, überzeugt. Er schätzt das Wählerpotential für Markus Hungerbühler im links-grünen Lager als deutlich geringer ein.