Dieses Jahr spektakelt es früher

An der diesjährigen Ausgabe des Zürcher Theaterspektakels werden unter dem Motto «Macht und Körper» über 40 Produktionen gezeigt. Dazu gibt es ein paar Neuerungen - und einen neuen Zeitplan.

Blick auf die nächtliche Landiwiese.

Bildlegende: So stimmungsvoll sah es am Spektakel 2011 auf der Landiwiese aus. Keystone

Zum ersten Mal beginnt das Theaterspektakel nicht am Ende der Sommerferien, sondern schon eine Woche früher. Dies hat mit den grossen Bauarbeiten am Bellevue und der Quaibrücke zu tun. Trotzdem glaubt Programmleiter Sandro Lunin, dass zur Eröffnung viele Theater-Interessierte auf die Landiwiese pilgern werden.

Das Festivalgelände auf der Landiwiese kommt dieses Jahr auch ein wenig anders daher. So wurde ein neues Restaurant eingerichtet, das Kartoffelgerichte serviert, und am See wird in einem Tanzpavillon aus den 30er-Jahren eine Weinbar eingerichtet.

Programm überschreitet Grenzen

Am Spektakel vertreten sind sechs Kontinente. Zahlreiche der 40 Produktionen thematisieren das Thema «Macht und Körper», genauer: «Wie schreibt sich Macht im Körper ein?». Wie jedes Jahr dominieren die Sparten Theater, Tanz, Zirkus und Performance. Dies wird laut Lunin kräftig gemischt: Tanz spricht auch mit Worten, Theater tanzt, oder Zirkus und Clownerie paart sich mit Musik.