Doppelt so viele Flüge in Dübendorf?

Der Bund hält an seinen umstrittenen Plänen fest. Ab Montag sucht er offiziell einen Betreiber für einen privaten Business Flughafen in Dübendorf. Nach neusten Berechnungen würde sich die Zahl der An- und Abflüge etwa verdoppeln.

Aus dem Militärflugplatz Dübendorf soll ein Flughafen für zivile Fliegerei werden. So wenigstens plant es der Bundesrat

Bildlegende: Aus dem Militärflugplatz Dübendorf soll ein Flughafen für zivile Fliegerei werden. So wenigstens plant es der Bundesrat. Keystone

Ende November bestätigte die Armee, dass die Militärfliegerei in Dübendorf weitgehend eingestellt werden soll. Lediglich eine Helikopterbasis soll bestehen bleiben.

Die Pläne, aus dem Militär- einen privaten Business Flughafen zu machen, konkretisieren sich. Der Bund sucht nun offiziell einen Betreiber.

Im Vordergrund steht dabei, dass der Flughafen für Businessflüge genutzt wird. «Damit könnte auch der Flughafen Zürich entlastet werden», sagt Urs Holderegger vom Bundesamt für Zivilluftfahrt gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Zudem erklärte Holderegger, dass in der Ausschreibung von 28'000 Flugbewegungen pro Jahr ausgegangen wird. Das wären doppelt so viele wie bisher.

Kanton Zürich wehrt sich

Der Zürcher Regierungsrat hatte sich schon immer gegen diese Pläne gewehrt. «Daran ändert sich nichts», betont Erich Wenzinger von der Volkswirtschaftsdirektion. Der Kanton Zürich werde die zivile Nutzung des Flugplatzes Dübendorf in den anstehenden Verfahren bekämpfen.