Dreckig rein, sauber raus: Neue Zugreinigung in Zürich eingeweiht

Für 6 Millionen Franken haben die SBB die Zugreinigungsanlage in Zürich modernisiert. Nun braucht die Anlage weniger Wasser und Chemie und kann auch längere Züge reinigen.

Bis jetzt wurden die Lokomotivführer per Funk von einem Waschwart durch die Zugreinigungsanlage geleitet. Nun funktioniert die Waschstrasse vollautomatisch, nur noch eine Computerstimme gibt den Lokomotivführern Anweisungen, wie sie ihren Zug durch die Anlage fahren müssen. Die Anlage kann dadurch 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr eingesetzt werden.

Moderne Technik schont die Umwelt

Die moderne Waschanlage hat aber auch noch andere Vorteile: Sie verbraucht weniger Wasser. Ein Drittel des Waschwassers kann wieder verwendet werden. Zudem erzielt die Anlage mit weniger Chemie das gleich gute Ergebnis und schont erst noch das Rollmaterial. Die Waschstrasse wurde im Zug der Modernisierung auch von 60 auf 90 Meter verlängert.

Der Umbau der Anlage in Zürich dauerte neun Monate und kostete die Bahn sechs Millionen Franken. In Basel, Luzern und Biel sind solche vollautomatischen Waschstrassen bereits in Betrieb. Noch in diesem Jahr soll auch die Anlage in Oberwinterthur auf den neusten Stand gebracht werden.