Dü-da-do: Deutlich mehr Postautos in der Region Zürich

Sie fahren häufiger und länger - die Postautos. Mit dem Fahrplanwechsel am 13.Dezember wird auch das Postautonetz massiv ausgebaut. Im Gebiet des Zürcher Verkehrsverbunds verkehren 22 Prozent mehr Postautos. Auch für Postauto ist es die grösste Umstellung seit Einführung der S-Bahn.

Zwei Postautos und eine S-Bahn am Bahnhof Wetzikon

Bildlegende: Damit die Anschlüsse an die S-Bahn klappen: Mehr Postautos auf dem ZVV-Netz. ZVG

Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag 13. Dezember und der vollständigen Eröffnung der Zürcher Durchmesserlinie bricht im S-Bahn-Netz eine neue Ära an. Da die Postautos häufig Zubringer oder Abnehmer der S-Bahnen sind, wird auch das Postautonetz komplett umgebaut.

11 Millionen Franken investiert der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) jährlich zusätzlich in das Postautonetz. Um das Angebot sicherzustellen, hat PostAuto 55 neue Fahrerinnen und Fahrer eingestellt. Dazu wurden acht neue Gelenkbusse und zwei Hybrid-Fahrzeuge angeschafft.

«  Die 55 neuen Postautofahrer haben wir überraschend schnell gefunden.  »

Michael Hegglin
Leiter Postauto Zürich

Die wichtigsten Änderungen:

  • Mehr als die Hälfte der Investitionen fliessen ins Zürcher Unterland. So soll sicher gestellt werden, dass die Postautos wieder pünktlich unterwegs sind.
  • Bessere Verbindungen auch in der Region Pfäffikon.
  • Im Tösstal wird das Netz umgebaut: Komplizierte Rundkurse werden abgebaut, dafür fahren die Postautos auf den Kernabschnitten häufiger und direkter.
  • Knonauer Amt: Ausbau der Busverkehrs durch den schnellen Uetlibergtunnel.