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Durcheinander in der SP Was will Mario Fehr?

SP-Regierungsrat Mario Fehr
Legende: Quo Vadis, Mario Fehr? Es bleibt bis auf weiteres sein Geheimnis. Keystone

SP-Theater in drei Akten:

Erster Akt: Nein, er könne es sich nicht vorstellen, als Parteiloser anzutreten. Dies sagt SP-Regierungsrat Mario Fehr im Interview mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen am 24. April 2018.

Zweiter Akt: Im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» vom 23. Mai 2018 doppelt Co-Präsidentin Priska Seiler-Graf nach: Mario Fehr habe versprochen, nicht mehr anzutreten, sollten ihn die SP-Delegierten nicht nominieren.

Intermezzo: Nur wenige Stunden später korrigiert sich Seiler-Graf im Interview auf Radio 1: Mario Fehr habe mittlerweile seine Aussage präzisiert: Er würde im Fall einer Nicht-Nomination nicht für eine ANDERE Partei antreten.

Dritter Akt: Würde Mario Fehr also doch als Parteiloser antreten? Diese Frage bleibt unbeantwortet, Mario Fehr ist für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Vorhang: Auch die Parteileitung will die Situation nicht mehr klären. Auf Anfrage heisst es: Nach der ganzen Verwirrung sage man nichts mehr bis zur Delegiertenversammlung am 29. Mai.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Brauchli (Rondra)
    Herr Fehr setzt die Gesetze durch, ob sie ihm nun persönlich passen oder nicht. Das ist Demokratie. Währenddem seine Parteigenossen selbst solche per Volksinitiative beschlossenen ganz einfach bekämpfen und boykottieren.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Wenn ein SP-Regierungsmitglied bestehende Gesetze durchsetzt, hat er in kürzester Zeit viele "Feinde"! Mario Fehr ist ein echter Sozialdemokrat! Er weis, dass Menschen die Jahrzehntelang jeden Monat Beiträge in die Sozialwerke einzahlten, auch im Alter oder bei einer persönlichen "Schieflage" ein Recht auf Hilfe aus den Sozialeinrichtungen erwarten dürfen! Ein Unterschied zu denen, die nie einen Rappen einzahlten und dann, kaum sind sie da, voll von der Sozialhilfe leben! Mario Fehr weis das!
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  • Kommentar von László Schink (Schink)
    Wenn es in der SVP rumort, Parteiaustritte oder Abspaltungen gibt, dann machen die Linken einen Medienhype daraus. Betrifft es dagegen die SP wird viel zurückhaltender berichtet, obschon es von der SP bisher mehr Exekutivpolitiker gab, die aus der Partei austraten, als von der SVP. Bemerkenswert, Mario Fehr distanziert sich immer mehr von der extremen Haltung der SP.
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