Effizienter und günstiger: Schaffhausen legt Werkhöfe zusammen

Am Standort Schweizersbild wollen der Kanton und die Stadt Schaffhausen künftig einen gemeinsamen Werkhof betreiben. Damit wollen sie jährlich etwa eine Million Franken sparen.

Regierungsrat Reto Dubach (Mitte), Stadtpräsident Thomas Feurer (2.v.r) und Stadtrat Raphaël Rohner (2.v.l.) im Werkhof.

Bildlegende: Regierungsrat Reto Dubach (Mitte), Stadtpräsident Thomas Feurer (2.v.r) und Stadtrat Raphaël Rohner (2.v.l.) freuen sich SRF

Seit 30 Jahren geistert die Idee von einem gemeinsamen Tiefbauamt von Stadt und Kanton Schaffhausen herum. Nun wird dieses «Kompetenzzentrum Tiefbau» konkret.

Die Stadt verliert damit zwar einen Teil ihrer Selbständigkeit, gerade im Strassenunterhalt. Dennoch sagt Stadtrat Raphaël Rohner: «Es macht keinen Sinn, dass man doppelte Verwaltungen hat.» Die Aufträge seien bei Stadt und Kanton weitgehend dieselben.

«  Deshalb gibt es bloss diesen Schritt: zusammenführen und Synergien nutzen. »

Raphaël Rohner
Schaffhauser Stadtrat

Die Stadt lagert aus, der Kanton übernimmt

Weil es im kantonalen Werkhof Schweizersbild noch genügen Platz hat und die Stadt ihre Werkhöfe teuer sanieren müsste, gibt die Stadt ihren Tiefbau auf und lagert ihre Aufgaben und Angestellten an den Kanton aus.

Das kantonale Baudepartement und das städtische Baureferat rechnen dank der Zusammenlegung mit Einsparungen von etwa einer Millione Franken pro Jahr. Das letzte Wort haben die Parlamente von Stadt und Kanton. Sie dürften in etwa einem Jahr über das Projekt abstimmen.