Ein kreatives Trio überrascht an der Zürcher Bundesfeier

Für einmal gab es nicht Vor- und Hauptredner an der 1. August-Feier auf dem Zürcher Bürkliplatz. Sondern Abt Martin Werlen sprach gemeinsam mit einer Gymnasiastin und einem Banklehrling. Die Drei überraschten mit einer kurzweiligen, humorvollen Rede zum Thema «mitenand».

Abt Martin Werlen hat an der Bundesfeier in der Stadt Zürich mit einem ungewohnten Auftritt das Thema «mitenand» inszeniert: Gemeinsam mit
der Gymnasiastin Paula Stocker und dem ZKB-Lehrling Jan Lobsiger hielt er keine Rede, sondern sie legten im Gespräch ihre Gedanken dar.

Die drei verstiegen sich nicht zu patriotisch-theoretischen Ausführungen. Sie schilderten, wie sie sich kennenlernten und den gemeinsamen Auftritt vorbereiteten - wie sie konkret «das Miteinander wagten», statt nur darüber zu sprechen.

Rund 3000 Menschen hörten der Rednerin und den Rednern gebannt zu und waren am Ende begeistert. Eine Frau meinte: «Ich habe noch nie eine so berührende Bundesfeier erlebt» und ihre Begleiterin ergänzte: «Es hat echt gut getan».