Grossbrand im Gasthaus Sternen Ein Schritt in Richtung Normalität

Dem Gasthaus «Sternen» in Sternenberg wird nach dem Feuerinferno letzten Dezember neues Leben eingehaucht. Nächste Woche nimmt die Wirtin ein Provisorium unmittelbar neben der Brandruine in Betrieb. Ein Besuch vor Ort.

Das Unheil nahm in der Nacht von 18. Dezember 2016 seinen Lauf. Im berühmten Gasthaus «Sternen» in Sternenberg brach ein Brand aus. Das Gasthaus brannte bis auf die Grundmauern ab. Es entstand Schaden in der Höhe von rund 1,5 Millionen Franken.

Das Gasthaus Sternen steht in Flammen.

Bildlegende: Im Dezember 2016 wurde das Restaurant «Sternen» ein Raub der Flammen. ZVG Kantonspolizei Zürich

Die Besitzer wollen das Restaurant so schnell wie möglich wieder aufbauen. Ein jahrelanger Kraftakt – frühestens in zwei Jahren rechnet Wirtin Marianne Brühwiler mit der Wiedereröffnung. Deshalb hat sie reagiert und richtet an einem Gebäude neben der Brandruine ein Provisorium ein.

Die Brandruine des Gasthauses Sternen.

Bildlegende: Am weissen Gebäude (rechts) wurde ein Provisorium angebaut. SRF

Starten soll der Betrieb im Provisorium nächste Woche. Die Arbeiten sind jetzt noch in vollem Gang. Im Saal müssen beispielsweise noch die Lampen an der Decke montiert werden.

Das Provisorium des Gasthauses Sternen von innen.

Bildlegende: Im Provisorium sind die letzten Arbeiten im Saal im Gang. SRF

Das berühmte Gasthaus «Sternen»

Das Restaurant «Sternen» mit seiner 200 Jahre alten «Puurestube» war in der ganzen Schweiz bekannt - unter anderem dank des Films «Sternenberg» mit dem verstorbenen Schauspieler Mathias Gnädinger. In der Komödie kehrt Franz Engi (Mathias Gnädinger) nach 30 Jahren im Ausland in sein Heimatdorf Sternenberg im Zürcher Oberland zurück. Er zieht in den ehemaligen Gasthof «Sternen», den er geerbt hat.