Innovationspark Dübendorf Eine Abstimmung könnte Privaten Steine in den Weg legen

Sagen die Dübendorfer Nein zur geplanten Umzonung des Flugplatzrandes, können private Unternehmen nicht in die alten Gebäude einziehen.

Profile auf dem Flughafengelände in Dübendorf

Bildlegende: Wer darf dereinst im Dübendorfer Innovationspark arbeiten? Eine Abstimmung lanciert diese Frage neu. Keystone

Eigentlich soll der Innovationspark Dübendorf zu einem Aushängeschild des Forschungsplatzes Dübendorf werden: Robotik, Mobilität, Raumfahrt, neuartige Fabrikationsverfahren, all dies und mehr sollen Private zusammen mit ETH und Universität Zürich entwickeln.

Kein Platz für Private

Eine Abstimmung zur Umzonung des Flugplatzrandes könnte dieses Projekt nun gefährden. Der Innovationspark wird bei einem Nein zwar nicht gestoppt, sagt Gemeindepräsident Lothar Zjörien, trotzdem gäbe es Einschränkungen bei der Nutzung. Sagen die Dübendorfer Nein zur Umzonung, dürfen dort nur Firmen mit öffentlicher Beteiligung einziehen, also konkret nur solche, bei denen etwa die ETH oder die Universität mitmachen. Keinen Platz gäbe es hingegen für private Unternehmen, also Start-ups, die nicht mehr mit einer Hochschule zusammenarbeiten.

Grundsätzlich gegen den Innovationspark

Ermöglicht haben diese Abstimmung 14 Gemeinderäte, unter Führung der SVP. Sie reichten das Behördenreferendum gegen die Umzonung ein, die der Gemeinderat eigentlich schon beschlossen hatte. «Der Innovationspark bringt dem ganzen Limmattal massive zusätzliche Emissionen und eine extreme Verkehrsbelastung», begründet Patrick Walder, Gemeinderat und Präsident der SVP Dübendorf das Referendum. Dübendorf werde im Verkehr ertrinken.» Nun haben also die Dübendorfer Stimmberechtigten das letzte Wort.