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Zürich Schaffhausen Eine neue «Schatzkammer» für das Museum Allerheiligen

Das Museum Allerheiligen zügelt sein Lager mit über 20'000 kulturhistorischen Objekten vom Stadtzentrum in ein Gewerbegebiet. Es ist eine der aufwändigsten und gleichzeitig teuersten Umzüge in der Geschichte der Stadt Schaffhausen.

Im Lager des Museums Allerheiligen übergibt Museumsdirektor Peter Jetzler den Schlüssel für das neue Kulturgüterdepot des Museums Allerheiligen an Stadtpräsident Thomas Feurer.
Legende: Feierliche Schlüsselübergabe: Baureferent Peter Käppler, Stadtpräsident Thomas Feurer, Museumsdirektor Peter Jetzler. SRF

Der Umzug wird nötig, weil die Uhrenherstellerin und Museumsnachbarin IWC ihren Standort erweitert und mehr Platz braucht. Aber auch das Museum zu Allerheiligen selbst, kann die neue «Schatzkammer» wie Stadtpräsident Thomas Feurer das Kulturgüterdepot nennt, gut gebrauchen.

Schaffhausen hat eine  1000-jährige Geschichte, es haben sich sehr viele Dinge angesammelt.

Nicht zuletzt wurde die Sammlung auch dank zahlreicher Schenkungen immer grösser. Die neue Lager-Halle kostete rund 3,5 Millionen Franken.

Nun hat das Museum die Schlüssel für den Depot-Neubau im Schaffhauser Ebnat-Quartier offiziell in Empfang genommen. Noch sind zwar nicht alle Bauarbeiten erledigt, doch Mitte Januar sollen die ersten Kulturgüter vom Stadtzentrum ins neue Depot transportiert werden.

Nachteil: Längere Wege

Über 20'000 Objekte sollen hier eingelagert werden. Die Museumsleitung zeigte sich sehr zufrieden mit dem Neubau. Einziger Nachteil sei, dass sich das Depot nicht mehr im Stadtzentrum unmittelbar neben dem Museum befinde. Deshalb bräuchten auch kleinere kulturhistorische Recherchen mehr Zeit, bis das gefragte Objekt aus dem Lager greifbar sei.

Aufwändig ist auch der Umzug selbst. Vom Verpacken über den Transport bis hin zum Auspacken und der korrekten Einlagerung am neuen Ort sind Spezialisten gefragt: Restauratoren mit dem nötigen Fingerspitzengefühl. Dies führt dazu, dass das Unterfangen knapp 900'000 Franken kostet.

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