Es geht doch noch vorwärts mit dem Brüttener-Tunnel

Der Kanton Zürich kann die Planung verschiedener grosser Bahnprojekte vorantreiben. Nach dem Ständerat hat am Mittwochabend nun auch der Nationalrat die Summe für neue Bahnprojekte bis 2025 erhöht. Sehr zur Freude des Zürcher Regierungsrats Ernst Stocker.

Ausfahrt einer S-Bahn aus dem Bahnhof Effretikon

Bildlegende: Auch das Nadelöhr auf der Strecke zwischen Zürich und Winterthur erhält nun vom Bund Priorität. Keystone

Der Zusammenschluss der Ostschweizer und Zentralschweizer Kantone hat sich ausbezahlt. Die beiden Kammern des eidgenössischen Parlaments haben den Kostenrahmen für die nächste Etappe des Bahnausbaus deutlich erhöht. Für das Ausbauprogramm bis ins Jahr 2025 muss der Bund 6,4 Milliarden Franken bereitstellen, statt die ursprünglich geplanten 3,5 Milliarden.

Nur dank dieser Erhöhung können in der nächsten Bahnausbau-Etappe auch wichtige Zürcher Projekte vorangetrieben werden. Konkret geht es um den Brüttener-Tunnel, den Zimmerbergbasistunnel II und den Ausbau des Bahnhofs Stadelhofen. Der Zürcher Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker jubelt: «Freude herrscht!». Und führt den Erfolg auch auf die intensive Lobbyarbeit der Kantone zurück. Die Investitionen in den nächsten Bahnausbau müssen noch vom Schweizer Stimmvolk abgesegnet werden.