«Es gibt viele Wiederholungstäter»

1000 Kilometer, 13'000 Höhenmeter, vier Pässe und 48 Stunden Nonstop im Velosattel: Das ist die «Tortour», eines der härtesten Fahrradrennen der Welt. Der Event mit Start und Ziel in Schaffhausen lockt vor allem ambitionierte Hobbysportler an, darunter auch viele CEOs und Topmanager.

Teilnehmer an der «Tortour»

Bildlegende: Von den Strapazen gezeichnet: Die Teilnehmer der «Tortour» fahren rund um die Uhr, durch Schnee, Eis und Dreck. zvg

Das Interesse an der «Tortour» ist ungebrochen: Auch 2016 haben wieder etwa 600 Teilnehmer mitgemacht, allein oder im Team. Das sind etwa gleich viel wie in den letzten Jahren.

«Viele sind Wiederholungstäter», erklärt Sprecherin Kathrin Senn. Solche Anlässe hätten ein gewisses Suchtpotential. «Da sagen sich dann viele, ich mache wieder mit.» Auffällig oft vertreten sind CEOs und Topmanager grosser Firmen. «Sie haben im Job viel Verantwortung und suchen bewusst einen Ausgleich», so Senn. Das Teilnehmerfeld sei aber sehr breit und bestehe vorwiegend aus ambitionierten Hobbysportlern.

Besonders viel Anklang fand laut Senn die neue Kategorie «Sprint». Sie umfasst nur 370 Kilometer. «Das wirkt machbar und motivierte viele zum Mitmachen.»