Es hätte noch schlimmer sein können

Die Laufende Rechnung 2014 des Kantons Schaffhausen schliesst mit einem Minus von 22,7 Millionen Franken. Die Zahlen sind immerhin etwas weniger dunkelrot als erwartet: Budgetiert war ein um rund 15 Millionen grösseres Finanzloch

Regierungsrätin Rosmarie Widmer Gysel während der Medienkonferenz.

Bildlegende: Regierungsrätin Rosmarie Widmer Gysel musste rote Zahlen verkünden. SRF

«Gott sei Dank» sei das Defizit kleiner als budgetiert, sagte Finanzdirektorin Rosmarie Widmer Gysel (SVP) bei der Präsentation der Zahlen. Dennoch bleibe das Ergebnis unbefriedigend. «Das zeigt, dass wir am geplanten Entlastungsprogramm festhalten müssen», betonte Widmer Gysel gegenüber dem Regionaljournal.

Dies vor allem auch, weil im vergangenen Jahr «zufällige Faktoren» zu einer Verbesserung geführt hätten. Beispielsweise waren die Einnahmen aus der Erbschaftssteuer sehr viel höher als im langjährigen Druchschnitt.

Es ist bereits das fünfte Jahr in Folge mit einem Defizit. Der Kanton verfügt noch über ein Eigenkapital in Höhe von 118 Millionen Franken.