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Zürich Schaffhausen Es ist gar nicht so einfach: Berufsschüler im Wahl-Dschungel

Wählen heisst Mitbestimmen. Nur: An die Urne gehen vor allem die Älteren. Das zeigen Abstimmungsanalysen immer wieder. Wie aber können die Jungen für die Wahlen motiviert werden? Ein Besuch bei angehenden Köchen in der Berufsschule zeigt: Sich für die Wahlen vorzubereiten ist gar nicht so einfach.

Legende: Audio Reportage aus der Berufsschule (9.2.2015) abspielen. Laufzeit 08:29 Minuten.
08:29 min

Was hält Jugendliche davon ab wählen zu gehen? Was motiviert sie? Die angehenden Köchinnen und Köche an der Berufswahlschule in Zürich sind im zweiten Lehrjahr. Morgens kurz nach neun ist erst die Hälfte der Schülerinnen und Schüler da. Doch das bedeutet nicht, dass sie sich nicht für Politik interessieren würden. Mit Lehrerin Heidi Giger haben sie zum Beispiel den Zürcher Kantonsrat besucht. Das hätten sie spannend gefunden, erzählt Giger.

Bereits seit 15 Jahren unterrichtet Heidi Giger Allgemeine Berufsbildung. Die Kochlehrlinge haben im Kantonsrat festgestellt, dass Grüne Eukalyptus-Bonbons mögen, SVP-Politiker Cervelats.

«Dort abholen, wo es sie betrifft»

Am besten klappe es mit der Staatskunde, wenn die Schülerinnen und Schüler «dort abgeholt werden, wo es sie betrifft», in ihrer Welt, erzählt Heidi Giger. Denn die Schüler würden ja Zeitungen lesen. Wenn sie realisierten, dass die Politik zu ihrem Leben gehöre, dann würden sie sich auch dafür interessieren.

Doch bei konkreten politischen Fragen ist die Meinungsbildung gar nicht so einfach. Das zeigen konkrete Fragen, die die Schülerinnen und Schüler über Smartvote beantworten, zum Beispiel zu Tagesschulen. So sollen die Schüler herausfinden, wo sie politisch stehen.

Das Schülerorakel stimmt immer

Wenn die Lehrerin eine eidgenössische Vorlage in der Klasse bespricht, lässt sie jeweils darüber abstimmen. Bis jetzt, so Heidi Giger, habe dieses Schülerorakel den Ausgang der Abstimmung immer richtig vorausgesagt.

(hugk; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)

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1 Kommentar

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  • Kommentar von felix schwaibold, zürich
    wieso habt ihr das "Wort" Stimmrechtsalter 16 im Beitrag nicht erwähnt wenn es dieses Thema und Interesse gilt für alle die 16 und 17 Jahre alt sind diese Altersgruppe wo die Mehrheit an Politik an Abstimmungen und an wählen interessiert sind aber leider noch nicht abstimmen und wählen dürfen die linke Parteien sp,grüne,jcvp,cvp,Juso die bürgerliche Parteien wie SVP und FDP sind dagegen und bodigen seit 2007 die Einführung das Stimmrechtsalter 16
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