«Es war der richtige Entscheid»

Die 50-prozentige Lohnerhöhung für BVK-Chef Thomas Schönbächler hat massive Kritik ausgelöst. Der Stiftungsrat zeigt sich davon unbeeindruckt: er bleibt bei seinem Entscheid.

Mit einer Lohnerhöhung von 260'000 auf 380'000 Franken im Jahr verdient Thomas Schönbächler ab nächstem Jahr mehr als ein Regierungsrat. Dies sei skandalös und ein Affront für die Versicherten der kantonalen Pensionskasse BVK, kritisierten am Dienstag die Parteien aus allen Lagern.

Er habe gewisses Verständnis für diese Empörung, sagte BVK-Stiftungsratspräsident Bruno Zanella am Mittwoch auf Anfrage des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen». Trotzdem komme der Stiftungsrat nicht auf seinen Entscheid zurück: «Wir stehen weiter hinter der Lohnerhöhung. Es war der richtige Entscheid.» Der Chef der BVK habe sehr gute Arbeit geleistet, deshalb sei die Lohnerhöhung verhältnismässig.

Markus Schönbächler selbst wollte sich zur Kritik an seiner Lohnerhöhung nicht äussern. Die Parteien hatten ihn aufgefordert, er solle freiwillig auf seine Lohnerhöhung verzichten. Dazu meint Stiftungsratspräsident Bruno Zanella nur: «Das ist keine Option».