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Zürich Schaffhausen Fall Mörgeli kommt vor Bundesgericht

SVP-Nationalrat und Titularprofessor Christoph Mörgeli ist mit dem Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) betreffend Berichterstattung zu seiner Rolle als Doktorvater nicht einverstanden. Mörgeli gelangt deshalb ans Bundesgericht.

Legende: Video Christoph Mörgeli auf dem «heissen Stuhl» der «Rundschau». abspielen. Laufzeit 10:00 Minuten.
Aus Rundschau vom 27.03.2013.

Die UBI hat am Freitag drei Beschwerden von Christoph Mörgeli abgewiesen. Das Schweizer Fernsehen SRF habe mit Beiträgen in zwei «Rundschau»-Sendungen sowie in «10vor10» über Mörgelis Rolle als Doktorvater das Programmrecht nicht verletzt, befand die UBI.

Dabei ging es um die Art und Weise, wie am Medizinhistorischen Institut der Universität Zürich Dissertationen betreut und angenommen wurden. Zu dieser Zeit war Mörgeli als Titularprofessor und Konservator an Institut und Museum angestellt.

Wesentliche Punkte übergangen

Mörgeli kritisiert vor allem, dass die UBI auf wesentliche Punkte seiner Kritik gar nicht eingegangen sei. Deshalb ziehe er das Urteil weiter, meldet der «SonntagsBlick». Zwei Personen, die als Hauptzeugen bei SRF herangezogen worden waren, hätten gar nie bei ihm promoviert, so Mörgeli. Auf diese Kritik sei die UBI nicht eingegangen und habe sich für nicht zuständig erklärt.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Fadri Pitsch, 8004 Zürich
    Unnötige Kosten eines unbelehrbaren. Hoffe, dass im Bundesgericht, wo fast ein Dutzend SVP Richter amten auch einige für Ihn zuständig sind, dann können einige Kommentatoren sich kurz fassen und einfach kapitulieren. Mörgeli hat nun zum Glück viel Geld verspielt, jedoch jeglichen Respekt total eingebüsst.Ein Jammer, das wird Vögeli gar nicht freuen, aber falls Geld fehlt, natürlich einschiessen, wie so oft, jedoch erfolglos.
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  • Kommentar von P. Bürger, Schweiz
    Vor einigen Tagen habe ich den Schritt zum Bundesgericht im Forum vorhergesagt. Und ich sage hier in aller Deutlichkeit: Er wird auch dort abgewiesen werden! Es bleibt zu hoffen, dass dann die Ära Mörgeli endgültig vorbei sein wird & dieser Mann in der Versenkung verschwindet. Er geht höchstens als tragische Figur in die Geschichte ein. Wie verbittert & uneinsichtig muss jemand sein, um all die Entscheide zu ignorieren. P.S. präventiv an Hr. Bolliger: Das ist KEIN SVP-Bashing ;-) & nicht LINKS!
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    1. Antwort von E.Waeden, H
      Neuauflage des Don Quichotte! Jetzt haben auch wir Schweizer einen!;-)
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