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Zürich Schaffhausen Fall Mörgeli: Uni Zürich verzichtet auf Weiterzug

Die Universität Zürich will einen Schlussstrich unter den Fall Mörgeli ziehen. Die Uni-Leitung hat entschieden, das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht weiterzuziehen. Dieses hatte vor einer Woche festgehalten, dass Christoph Mörgelis Entlassung nicht korrekt abgelaufen sei.

Christoph Mörgeli im Fokus
Legende: Die Universität Zürich will den Fall Mörgeli nach über drei Jahren ad acta legen. Keystone

Die Entlassung von Christoph Mörgeli als Kurator des Medizinhistorischen Museums ist «unrechtmässig» abgelaufen. Das hat das Zürcher Verwaltungsgericht vor einer Woche entschieden.

Die Universität Zürich akzeptiert nun dieses Urteil und verzichtet auf einen Weiterzug ans Bundesgericht. Dies teilt Uni-Sprecher Beat Müller auf Anfrage des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen» mit. «Wir sind bestrebt, diesen Fall baldmöglichst abzuschliessen», sagt Müller.

Die Uni Zürich muss Christoph Mörgeli wegen der ungerechtmässigen Entlassung 17 Monatslöhne zahlen. Der ehemalige SVP-Nationalrat forderte ursprünglich 20 Monatslöhne und eine Wiederanstellung. Darauf ging das Verwaltungsgericht jedoch nicht ein. Ob Mörgeli das Urteil noch weiterzieht, liess sein Anwalt auf Anfrage offen. Entschieden werde bis Mitte Januar 2016.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    3. (!) Versuch: (es ist schon unglaublich, dass alles zensuriert wird!) Ich schrieb im Kommentar, dass die UNI-Leitung ja ihr Ziel voll erreicht hätte und somit kein Grund mehr sieht das Gerichtsurteil weiter zu ziehen! Mörgeli hat seine Arbeit und das Nationalratsmandat verloren und durch die Medienkampagne schweizweit an Sympathie verloren! Will man dieses "Herausmobben" kritisieren, blockt das SRF sofort die Fakten ab! Hätte ich die UNI gelobt, wäre der Kommentar sofort aufgeschaltet worden!
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    1. Antwort von Niklaus Bächler (parteilos!!)
      Nun, R.Bolliger, versuchen sie jemanden kennen zu lernen, der Mörgeli's Arbeit an der UNI wirklich beurteilen kann.Dann werden sie allenthalben hören,dass das, was in der Presse bez. seiner Qualifikationen zu lesen war, stimmen muss. Wer einfach zu einem Dr.-Titel kommen wollte, musste dies bei Mörgeli tun, das zwitscherten die Spatzen schon vom Dach.Sie dürfen Mörgeli anhimmeln, das ist ihr Recht, doch verschonen sie uns mit ihren Dauerkritiken, SRF würde sie wegen ihrer Gesinnung schikanieren!
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      3. (!) Versuch: Zuerst Gratulation, dass Sie; Herr Bächler, stets so gut informiert sind über die Arbeitsleistungen von SVP-Politiker(innen)! Zu Ihrer Meinung, ich "himmle" Christoph Mörgeli an: Politiker sind keine Götter, die ich anhimmeln muss oder will. Es gibt aber Politiker, die sprechen Klartext zu politischen Problemen, schätzen unsere Werte und setzen sich mit aller Kraft dafür ein! Der Zürcher "Ex-Nationalrat" gehört eben auch zu denen, der die gesellschaftliche Zerrüttelung wahrnimmt!
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (parteilos!!)
    Hakt endlich diesen streitsüchtigen Mörgeli ab... Mag seine Geschichten & Streitereien nicht mehr lesen!
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  • Kommentar von Andreas Würtz (Andhrass)
    Wenn nur die Medien endlich das gleiche tun würden: ihn ad acta legen...
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