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Fast alle waren dafür Zürcher Kantonsrat spricht 35 Millionen für grosse Kulturhäuser

Theater, Museen, Konzerte in Zürich und Winterthur erhalten Gelder – aus dem Lotteriefonds. Widerstand gab es kaum.

Blick in die Tonhalle, oben ein Teil des grossen Leuchters, unten eine Box, die um diesen herum gebaut wird.
Legende: Die Sanierung der Tonhalle ist bereits im Gang: Blick auf den Leuchter, der verpackt wird. (20.9.2017) Keystone

Von den insgesamt 35 Millionen Franken gehen 20 Millionen an Tonhalle und Kongresshaus. Beide stehen unter Denkmalschutz und gehören zusammen. Insgesamt kostet die Sanierung gut 162 Millionen Franken. Weitere Kulturinstitutionen in Zürich und Winterthur erhalten 15 Millionen Franken. Diese Lotteriegelder werden folgendermassen auf Kulturinstitutionen in Zürich und Winterthur verteilt.

  • Projekte des Schauspielhauses Zürich und des Kunsthauses.
  • Der Kulturverein Winterthur bekommt Geld unter anderem für eine neue Beleuchtung im Museum Reinhart.
  • Das Theater Winterthur kann verschiedene Projekte realisieren, zum Beispiel eine Opernproduktion für Jugendliche und Familien.
  • Das Musikkollegium Winterthur wird mit den Geldern zeitgenössische Musik fördern.

Widerstand gab es einzig gegen die Gelder für die Sanierung von Kongresshaus und Tonhalle. Kommissionssprecherin Beatrix Frey (FDP) betonte, dass die beiden Häuser von grosser kultureller, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung seien. Die Sanierung, die immer wieder aufgeschoben worden sei, sei dringend.

Die EDU kritisierte aber, der Beitrag von 20 Millionen sei zu hoch, die Kostenkontrolle ungenügend. Die Gelder für die Sanierung der beiden Häuser bewilligte das Parlament mit 168 zu 4 Stimmen. Die restlichen Gelder ohne Gegenstimme.

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