FCW-Präsident tritt ab: «Ende einer Ära»

Ab Juli ist Hannes W. Keller nicht mehr Präsident des FC Winterthur. Für FCW-Geschäftsführer Andreas Mösli kam der Abgang nicht überraschend. Der Klub sei in bester Verfassung und habe auch ohne Keller eine gute Zukunft.

Hannes W. Keller lacht in die Kamera.

Bildlegende: Keiner war länger FCW-Präsident als er: Hannes W. Keller. Keystone

Hannes W. Keller tritt per 30. Juni nach knapp 14 Jahren von seinem Amt als Präsident der FC Winterthur AG zurück. Der 76-jährige Unternehmer bleibt dem Challenge-League-Verein aber vorerst als Hauptaktionär und Hauptsponsor erhalten. Keller hat seit seinem Einstieg um die Jahrtausendwende rund 15 Millionen Franken in den Verein investiert und ihn 2002 vor dem Konkurs gerettet.

«Für uns ist es das Ende einer Ära», sagt FC Winterthur-Geschäftsführer Andreas Mösli, «er war eine prägende Figur in den letzten Jahren.» Kellers Abgang werde aber im Alltag des Klubs keine Probleme bereiten, zumal seine Firma ja vorläufig Hauptsponsor bleibe.

Der FC Winterthur werde ab dem 1. Juli vom Vorstand geführt, bis ein neuer Präsident gefunden sei: «Hannes W. Keller übergibt uns jetzt sozusagen sein Baby.»