FDP-Angriff aufs Stadtpräsidium nur mit richtigen Kandidaten

Im Mai beginnt die Stadtzürcher FDP, ihre Kandidaten für die Gesamterneuerungswahlen des Stadtrates zu suchen. Zur Diskussion steht auch ein Angriff aufs Stadtpräsidium. Dazu benötigt sie aber die Hilfe anderer bürgerlicher Parteien.

Filippo Leutenegger und Doris Fiala auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2010.

Bildlegende: Vielleicht Stadtratskandidaten: Die Nationalräte Filippo Leutenegger und Doris Fiala. Keystone

Ende April verlor die Zürcher FDP die Ersatzwahl um den abtretenden FDP-Stadtrat Martin Vollenwyder. Der Sitz ging an Richard Wolff von der AL. Doch bereits im kommenden Jahr wird in einer Gesamterneuerungswahl der Stadtrat von Zürich komplett neu gewählt.

Grund für die FDP, nach der Wahlniederlage zum Gegenangriff zu blasen. Die Nationalräte Filippo Leutenegger und Doris Fiala zeigten sich in der Sonntagspresse nicht abgeneigt, sich als Kandidaten aufstellen zu lassen. Dies möchten sie nur, wenn die FDP das Stadtpräsidium angreift.

Michael Baumer, Präsident der Stadtzürcher FDP, beschwichtigt: Zuerst starte im Mai das Verfahren, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für einen zweiten Stadtratssitz zu finden. «Wenn wir dann die geeigneten Köpfe haben, können wir uns ein Angriff auf das Stadtpräsidium überlegen». Dieser gelinge aber nur, wenn die anderen bürgerlichen Parteien mithelfen.