Federer, Spechte, Hits und Flops im «Bundesordner» 2012

In seinem satirischen Jahresrückblick lässt das Casinotheater Winterthur das vergangene Jahr Revue passieren. Zu sehen gibt es viel Mittelmass und ein paar Glanzlichter.

Das Bundesordner-Plakat 2012.

Bildlegende: Das Bundesordner-Plakat 2012. ZVG

Anet Corti, Uta Köbernick, Heinz de Specht, Michael Elsener, das Duo schön&gut - es sind viele alte Hasen dabei bei der fünften «Bundesordner»-Ausgabe im Casinotheater Winterthur. Viele von ihnen bieten beim satirischen Jahresrückblick, das was man von ihnen erwarten kann. Das ist solide, aber wenig überraschend.

Nicht immer überzeugend

Das Kleinkunst-Triio Heinz de Specht überzeugt mit wunderschönen und tieftraurigen Liedern, und Michael Elsener imitiert gekonnt «10vor10»-Moderator Stefan Klapproth und Roger Federer. Manches, wie zum Beispiel Anet Cortis Twitter-Nummer oder die Slam Poetry des «Bundesordner»-Neulings Renato Kaiser, ist dagegen nur mässig lustig und kann nicht überzeugen.

Schönes und Gutes von schön&gut

Dafür schafft das Duo schön&gut einen schwierigen Spagat. Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter erinnern bei ihrem Auftritt an alle verstorbenen Künstler - und das wirkt weder peinlich noch deplatziert.