Filippo Leutenegger sagt fremden Pflanzen den Kampf an

Sie sind gefährlich für einheimische Pflanzen, aber auch für Mensch und Tier: Pflanzen, die aus dem Ausland eingeschleppt worden sind, sogenannte invasive Neophyten. Nun verstärkt die Stadt Zürich die Bekämpfung dieser «Eindringlinge». Dazu hat der Gemeinderat auch das Budget aufgestockt.

Der Riesen-Bärenklau kann bei Mensch und Tier schwere Verbrennungssymptome auslösen.

Bildlegende: Der Riesen-Bärenklau kann bei Mensch und Tier schwere Verbrennungssymptome auslösen. zvg

Die Goldrute verdrängt einheimische Pflanzen. Der Riesen-Bärenklau kann bei Menschen und Tieren Verbrennungen auslösen. Die Wurzeln des Knöterichs brechen Strassenbeläge auf oder bringen Hänge ins Rutschen.

Alle sollen mithelfen

Aus diesen Gründen will nun «Grün Stadt Zürich» diese Pflanzen vermehrt bekämpfen, wie Stadtrat Filippo Leutenegger erklärte.

Der Gemeinderat bewilligte zusätzlich 200'000 Franken. Insgesamt stehen nun pro Jahr 350'000 Franken zur Verfügung.

«Die Stadt kann dieses Problem nicht alleine lösen», erklärte Leutenegger. «Es braucht auch die privaten Grundeigentümer und die ganze Bevölkerung», erklärte er vor den Medien.

Nötig sei nun die Sensibilisierung der Bevölkerung und die «konsquente und kontinuierliche Bekämpfung der Pflanzen».

Aus diesem Grund bietet die Stadt Informationskurse für die Bevölkerung an.