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Formel-E Rennen Viel Kritik im Zürcher Stadtparlament

Formel-E Wagen fährt vor blauem Zürcher Tram durch
Legende: Rennauto kreuzt Züritram. Der Formel-E-Anlass sorgt in Zürich nicht nur für Freude. Keystone

Die Bewilligungen sind längst erteilt, die Aufbauarbeiten im Enge-Quartier am Zürcher Seebecken haben begonnen. Zweieinhalb Wochen vor dem Grossanlass, an dem zehntausende Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet werden, diskutierte das Zürcher Stadtparlament zum ersten Mal über das Formel-E-Rennen.

So gehe das nicht, kritisierte die linke Ratsseite. Das Stadtparlament hätte viel früher einbezogen werden müssen.

Diese Diskussion hätte letztes Jahr stattfinden müssen.
Autor: Anjushka FrühSP-Gemeinderätin

Wer Geld habe, könne sich die Bewilligung für einen solchen Grossanlass einfach kaufen, indem alle Kosten übernommen würden, fügte Luca Maggi (Grüne) an.

Bürgerliches Kopfschütteln

Auf bürgerlicher Ratsseite konnte man die Kritik nicht verstehen. Dank dieses Elektroautorennens werde wenigstens über diese Technologie gesprochen.

Dank dieser Veranstaltung wird E-Mobilität zu einem Thema in der Stadt Zürich.
Autor: Roger TognellaFDP-Gemeinderat

Links-grün zweifelte daran, ob ein Autorennen der richtige Anlass ist, um über Elektrofahrzeuge zu diskutieren. SP und Grüne kündigten an, eine zweite Durchführung auf jeden Fall verhindern zu wollen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    .....und solche Männeranlässe, denn wie wir es auch verkaufen, Formelwasauchimmer sind nun eine der Varianten des Zelebrieren von Mann-schaffenden Anlässen. Sie geniessen ziemliche Privilegien und wehe frau würde solches in Frage stellen...
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    "Dank dieser Veranstaltung wird E-Mobilität zu einem Thema in der Stadt Zürich." Die E-Transportabilität, es ist einfach keine Mobilität, die setzt einen lebenden Organismus voraus, der sich bewegt, also dieses E-Getue wird oft dazu gebraucht, um die Menschen im Glauben zu lassen, mit dem Transport von uns und den Waren könne so weiterkutschiert werden. Kein Hinterfragen, wie viel Transport und wovon und warum es eigentlich wirklich braucht?
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  • Kommentar von Urs Heim (Ursus)
    Da nicht-grüne Automobilisten nur mit konkretem Anschauungsunterricht von der abgasfreien Mobilität überzeugt werden (gemeint ist nicht das Velo) können, braucht es genau solche Events. Das betroffene Quartier ist ein Teil der Kernzone von der grössten Stadt der Schweiz. Das man dort auch als Grüner nicht ersthaft immer und überall seine Ruhe haben kann, versteht sich von selbst. E-Mobilität ist die Zukunft und das muss propagiert werden, auch wenn man temporär die Quartier-Idylle stören muss.
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