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Zürich Schaffhausen Frauendemo in Zürich

Rund 250 Frauen und eine Handvoll Männer haben am Samstag in der Zürcher Innenstadt demonstriert. Anlass war der internationale Frauentag. Das Motto der Kundgebung lautete «Frauenräume, subito».

Frauendemo im Jahre 2011.
Legende: Frauendemo 2011: Die Themen sind aber auch 2013 noch aktuell. Keystone

Zur Demonstration aufgerufen haben verschiedene Frauenorganisationen. Die rund 250 Frauen und Männer prangerten das Patriarchat und die nach wie vor bestehende Benachteiligung der Frauen an.

Eine der Hauptforderungen der Demonstrantinnen war: Mehr Freiräume für die Frauen. Entgegen dem Zeitgeist brauche es solche selbstbestimmten Räume, hiess es. Wenn Mädchen- und Frauenförderungen gestrichen würden und normative Zwänge kreative Lebens- und Liebesentwürfe erschwerten, brauche es andere Orte und andere Denkweisen.

Raum für Perspektiven

Gefordert wurden Frauenräume, aus denen der sexistische Alltag ausgeschlossen bleibe, wo Frauen ungestört diskutieren und selbstbestimmte Perspektiven entwerfen könnten. Seit den 1960er Jahren seien viele solcher Frauenräume verschwunden oder wie etwa die Frauenhäuser, das Fraueninformationszentrum oder das Meitlihuus institutionalisiert worden.
 
Die friedliche Demonstration führte zu einigen Verkehrsbehinderungen in der
Innenstadt.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Egal was wir den Frauen noch geben, sie finden immer was zum meckern und jammern. Reichen denn Frauenparklätze, Frauenquoten, Schoggi-Jobs, Einstellungen trotz Schwangerschaft und eine permanente Nachsicht nicht? Solche Vorzüge geniessen wir Männer nie und nimmer. Wir sind nach wie vor Gewaltopfer Nr.1, werden zu Hungerlöhnen für harte Jobs angestellt (ohne Garantie auf einen Job wie bei Schwangeren) und sind eh an allem Schuld. Das Dauergejammer, hören Sie nur mal einen Frauensong an, ne...
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    1. Antwort von Paul Schlee, Baden
      Alleine, dass Sie von "was WIR IHNEN geben" zeigt doch ihre falsche Haltung. Der Witz an der Gleichstellung ist ja genau, dass man nicht in Gruppen denken sollte, sondern jeden Menschen als gleich (oder wiederum individuell anders) zu sehen.
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  • Kommentar von Bernd B., Basel
    Ich glaube, die handvoll Männer wurden von ihren dominanten Freundinnen gezwungen mitzumachen.
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