Freischaffende Künstler in Winterthur sind unzufrieden

Die Stadt Winterthur investiere vor allem in die etablierte Kultur und die Museen. Die zeitgenössische Kunst werde hingegen zu wenig unterstützt.

In der Winterthurer Kunstszene brodelt's. Dies nachdem der Kanton Zürich und die Stadt Winterthur ihre Pläne vorgestellt haben, wie die Zukunft der Villa Flora als Museum zu sichern ist.

Oberlichtsaal der Villa Flora.

Bildlegende: Die Sanierung der Villa Flora wird in Winterthur nicht vorbehaltlos unterstützt. zvg

Da würden einmal mehr Millionen in ein etabliertes Haus und die bildende Kunst fliessen. Das sei grundsätzlich ja auch in Ordnung, findet Matthias Erzinger, Präsident der Künstlergruppe Winterthur. Ihn und die Gruppe stört aber, dass die finanziellen Mittel für die zeitgenössische Kunst in Winterthur eher zurückgingen. «Hier fordern wir ein Umdenken und ein klares Bekenntnis der Stadt zur freien Kulturszene.» Es soll auch hier wieder mehr Geld investiert werden.

Sollte dieses Bekenntnis ausbleiben, so befürchtet Erzinger, könnte es gerade auch aus der Kulturszene in Winterthur Widerstand gegen die Ausbaupläne der Villa Flora geben.