GC in Bedrängnis

Nach fünf Runden steht der Zürcher Fussballclub GC mit mageren zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz in der Super League. Es ist der schlechteste Saisonstart seit Jahrzehnten. Präsident Stephan Anliker gibt Durchhalteparolen heraus.

Stephan Anliker, Präsident des Zürcher Fussballclubs GC.

Bildlegende: Was läuft bei GC schief? Guter Rat ist auch für Präsident Stephan Anliker teuer. Keystone

Anfangs Saison sprach man bei GC vom Meistertitel. Nach fünf Runden ist dieses Ziel in weite Ferne gerückt. Nach drei Niederlagen und zwei Remis liegt GC auf dem letzten Platz in der Tabelle - noch hinter dem Aufsteiger Vaduz.

Der Auftritt seiner Mannschaft in Bern hat Präsident Anliker nicht gefallen. Es gelte aber, Ruhe zu bewahren: «Wir müssen aufpassen, dass die Mannschaft nun nicht zu sehr ins Grübeln gerät», beurteilt Stephan Anliker die Lage nach der 0:- Niederlage vom Mittwochabend gegen YB in Bern.

Keine Änderungen - weder beim Team noch beim Trainer

Obwohl dem Team - auch vom Trainer Michael Skibbe - fehlende Qualität bescheinigt wird, steht für Anliker eine Verstärkung nicht zur Diskussion: «Wir glauben eigentlich an das Team.» Man müsse sich bewusst sein, dass GC in den letzten zwei Jahren über seinem Wert gespielt habe. Für eine Bilanz sei es jetzt sowieso zu früh: «Die Saison geht noch lang.»

Trotz des schlechten Saisonstarts und der wiederholten Kritik des Trainers an der Qualität der Mannschaft, will Anliker diesen nicht in Frage stellen. Michael Skibbe sitze zu «100 Prozent sicher im Sessel», betont Anliker.