GC und FCZ halten am Traum eines Fussballstadions fest

Der Zürcher Fussballclub GC will Nägel mit Köpfen machen: auf dem Areal des Hardturms oder notfalls auch ausserhalb der Stadt will GC ein Stadion mit privaten Investoren bauen. Das Projekt soll ähnlich grosse Dimensionen haben wie das an der Urne gescheiterte Projekt. Auch der FCZ ist mit an Bord.

Auf einer Wand entlang einer Zuschauertribüne steht Hardturm geschrieben.

Bildlegende: Der Traum eines neuen Zürcher Fussballstadions lebt weiter. GC plant ein Projekt in Eigenregie. Keystone

Der Zürcher Fussballclub Grasshoppers gibt nicht auf. «GC braucht dringend ein eigenes Fussballstadion. Wir haben die Ambition, das Stadion mit privaten Investoren zu realisieren», sagt GC-Sprecher Adrian Fetscherin gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Erste Investoren hätten bereits Interesse gezeigt, so Fetscherin.

Das Stadion soll bestenfalls auf dem Hardturm entstehen und ähnlich gross sein wie das Projekt von der Stadt Zürich, welches die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 22. September 2013 abgelehnt haben. Aufgrund der negativen Erfahrungen mit Volksabstimmungen und Einsprachen, kann sich der Club aber auch vorstellen, das Stadion ausserhalb der Stadtgrenzen zu planen. GC hofft, seine neue Spielstätte bereits 2017 eröffnen zu können.

Der FCZ bietet Hand - die Stadt bleibt skeptisch

Beim FCZ rennt GC mit seinen Plänen offene Türen ein. «Es macht Sinn, dass beide Vereine mitmachen - wir werden zusammen etwas auf die Beine stellen, sagt FCZ-Sprecher Patrick Lienhart. Bei der Stadt Zürich hingegen ist man skeptisch, ob ein Stadion mit Mantelnutzung auf dem Hardturm-Areal realisierbar ist. Das hätte die Vergangenheit gezeigt, sagt Urs Spinner vom städtischen Hochbaudepartement. Falls GC realistische Pläne auf den Tisch bringe, werde man sie sich in der Stadt aber sicher ansehen.