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Zürich Schaffhausen Gefährliche Streckmittel in Drogen an der Street Parade

Der Chef von «saferparty.ch» warnt: An der Street Parade in Zürich sind viele gestreckte Drogen im Umlauf. Diese hätten zum Teil gefährliche Nebenwirkungen.

Ecstasy-Pillen in einer Hand
Legende: Eine der drei «Klassiker der Technoszene» - auch an der Street Parade viel gesehen: Ecstasy-Pillen. Keystone

Seit über 10 Jahren können Raverinnen und Raver in einem Zelt beim Bürkliplatz gratis Drogen testen lassen. So auch in diesem Jahr wieder. Christian Kobel von «saferparty.ch» leitet dieses mobile Labor. Er sagt: «Wir wollen jene Leute, die Drogen konsumieren, auf die Risiken aufmerksam machen und dafür sorgen, dass es möglichst wenig Folgeschäden gibt.»

Die Gefahren, die an der Street Parade von illegalen Drogen ausgingen, seien ernst zu nehmen, sagt Kobel. Bis zu 70 Prozent der drei meistkonsumierten Drogen in der Technoszene - Kokain, Amphetamine, Ecstasy - würden Streckmittel mit einer psychoaktiven Wirkung enthalten. «Diese haben gefährliche Nebenwirkungen», warnt Kobel. So führten gewisse Streckmittel zu Kreislaufproblemen, gewisse seien sogar lebensgefährlich.

(frid, Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)

5 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann, Stein am Rhein
    Herzig! Da werden "verunreinigte" Drogen als illegal bezeichnet. Und ich dachte immer dass diese Drogen an sich schon illegal seien, oder ist die Street Parade ein rechtsfreier Raum? Am Zoll werden doch Drogen konfisziert und die Kuriere inhaftiert. Oder irre ich mich?
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    UND? Wer Drogen konsumiert soll das Risiko nehmen, oder die Drogen sein lassen. Wenn sich jemand selber zerstoeren will, so lasst ihn doch, und gebt ihm die Droge, so viel er / sie will.. gratis und franko... und die Sache hat sich gegessen, keine Beschaffungskriminalitaet, keine Verfuehrung durch Dealer mehr..und die Suechtigen werden schnell wegsterben.. Neue werden viel weniger sein... ja aber das wird einige Stellen bei den Sozialaemtern kosten!!!!
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    1. Antwort von Werner Christmann, Stein am Rhein
      Dauert aber schon noch ein Weilchen, Franz Nanni. Bis dann werden die Kosten im Gesundheitswesen und bei der Sozialindustrie leider eher noch steigen.
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  • Kommentar von Jens Brügger, Schaffhausen
    Wer sich den Chemiemist reinpfeift ist ja selber schuld, wenn er nachher abkratzt..--
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    1. Antwort von Peter Kunz, Felsberg
      Dem Franz Nanni und Jens Brügger kann ich nur zustimmen. Jeder und jede tut es ja freiwillig. Und wenn es ohne Drogen nicht geht, dann lasst das Raven einfach sein. Am folgenden Morgen seid ihr dafür dann fit.
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