Zum Inhalt springen

Gegen Gewalt von Fussballfans So nicht! Stadt Zürich ergreift Massnahmen

Die Stadt Zürich hat genug von radikalen Fussballfans. Eine Arbeitsgruppe soll nun Lösungen suchen.

Schwarze Silhouetten von Fans in einem Stadion voller Rauchschwaden
Legende: Die Gewalt der Fussballfans beschränkt sich in Zürich nicht mehr aufs Stadion. Immer häufiger verlagern sich die Auseinandersetzungen auf die Strasse. Keystone
Legende: Video Eskalation zwischen Polizei und Fans abspielen. Laufzeit 2:35 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 27.02.2018.

Eine Turnhalle in Leimbach, eine Gasse in Winterthurer Altstadt oder der Limmatplatz in der Stadt Zürich: Das sind nur drei Schauplätze, wo Fans der beiden Zürcher Fussballclubs FCZ und GC einander verprügelten, unbeteiligte Jugendliche angriffen oder wie im jüngsten Fall auch zivile Polizeibeamte bedrohten.

Für die Stadt Zürich ist das Fass nun voll. Der Zürcher Stadtrat will handeln. Er setzt eine neue Arbeitsgruppe mit dem Namen Orbit ein, die Massnahmen gegen die Fangewalt erarbeiten soll.

Radikalisierte Fans im Fokus

Die Arbeitsgruppe Orbit sieht das Zürcher Sicherheitsdepartement als Ergänzung zu der Arbeitsgruppe der Fussballclubs. Bereits im Dezember haben GC und der FCZ eine Expertengruppe gegründet. Wie Robert Soos, Mediensprecher des Zürcher Sicherheitsdepartementes gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» sagte, wolle die Stadt diese Arbeit nicht einfach den Fussball-Vereinen überlassen.

Die Fangewalt verlagere sich immer mehr von den Stadien weg an andere Schauplätze in den Städten. Deshalb müsse der Fokus erweitert werden. Die Arbeitsgruppen können sich aber gegenseitig ergänzen und voneinander profitieren. Allerdings, warnt Robert Soos, schnelle Lösungen gegen die Fangewalt werde es nicht geben.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.