Jahresergebnis 2016 Georg Fischer AG im Aufwind

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Umsatz der Georg Fischer AG ist 2016 um 3 Prozent gestiegen auf über 3,7 Milliarden Franken.
  • Der Betriebsgewinn hat ebenfalls zugenommen, und zwar gleich um 14 Prozent auf 225 Millionen Franken.
  • Der Konzern hat in allen drei Geschäftssparten zugelegt, am meisten bei den Rohrleitungssystemen.
  • Georg Fischer meldet einen «vielversprechenden Auftragsbestand» und erwartet für 2017 ein noch besseres Resultat.
Fertig gespritzten Elektroschweissmuffen in der Fertigungshalle der Georg Fischer AG

Bildlegende: In der Rohrleitungssparte erzielte Georg Fischer 2016 das grösste Wachstum. Keystone

Der Georg Fischer Konzern zeigt sich sehr zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2016. Mit der Umsetzung der Strategie 2020 sei man voll auf Kurs und habe sämtliche gesteckten Ziele erreicht. Die Fokussierung der drei Divisionen auf Geschäftsfelder mit höheren Margen fange an, Früchte zu tragen.

Georg Fischer besitzt mehrere Fabriken in den USA. Die Wahl Donald Trumps habe ihm aber keine Angst gemacht, sagt CEO Yves Serra im Interview mit dem «Regionaljournal». Es sei zu früh, allfällige Auswirkungen der Trump-Politik auf die Georg Fischer AG abzusehen. Seiner Meinung nach bestehe in dieser Hinsicht zurzeit kein Handlungsbedarf.

«  Schaffhausen bleibt das Herz von Georg Fischer »

Yves Serra
CEO Georg Fischer AG

Georg Fischer investiere zwar in eine neue Fabrik für Fräsmaschinen in Biel, dem Standort Schaffhausen bleibe man jedoch treu, beteuert Serra. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Schaffhausen bleibe das Herz der Firma. Hier stehe auch die Musterfabrik des Konzerns, aus welcher sämtliche Innovationen stammten. Sie werde nicht ins Ausland ausgelagert. Die Schaffhauser Arbeitsplätze seien deshalb gesichert.