GLP verzichtet auf zweiten Wahlgang in den Zürcher Stadtrat

Daniel Hodel zieht sich zurück. Der Kandidat der Grünliberalen der Stadt Zürich tritt im zweiten Wahlgang bei der Ersatzwahl in den Zürcher Stadtrat nicht mehr an. Der Parteivorstand hat diesen Entscheid in Absprache mit Daniel Hodel einstimmig gefällt.

GLP-Kandidat Daniel Hodel im Zürcher Stadthaus

Bildlegende: GLP-Kandidat Daniel Hodel zieht sich aus dem Wahlkampf zurück Keystone

Die Grünliberalen treten beim zweiten Wahlgang der Zürcher Ersatzwahl für den Stadtrat nicht mehr an. Sie haben am Montagabend ihren Kandidaten Daniel Hodel zurückgezogen. Wie Maleica Landolt, Copräsidentin der GLP Stadt Zürich, gegenüber dem Regionaljournal sagte, habe der Parteivorstand den Entscheid einstimmig gefällt. Eine Wahlempfehlung für den zweiten Wahlgang macht die GLP nicht.

GLP-Kandidat Daniel Hodel im Zürcher Stadthaus

Bildlegende: GLP-Kandidat Daniel Hodel zieht sich aus dem Wahlkampf zurück Keystone

Keine aussichtsreiche Ausgangslage

Der Parteivorstand habe das Ergebnis nach dem ersten Wahlgang genau analysiert und sei zum Schluss gekommen, dass die Ausgangslage bei dieser Konstellation nicht aussichtsreich sei. Der GLP-Kandidat Daniel Hodel lag weit abgeschlagen auf dem dritten Platz und hatte rund 10'000 Stimmen weniger gemacht als der zweitplatzierte AL-Kandidat Richard Wolff. Das beste Resultat erzielte Marco Camin, Kandidat der FDP.

Gute Ausgangslage für die nächsten Wahlen

Die GLP-Copräsidentin Maleica Landolt zeigte sich aber trotzdem zufrieden mit dem ersten Wahlgang bei der Ersatzwahl in den Zürcher Stadtrat. Man habe 20 % der Wählerinnen und Wähler in allen Wahlkreisen erreicht. Das sei ein wichtiges Ziel der GLP gewesen und ein gutes Ergebnis auch im Hinblick auf künftige Wahlen.