Goethe und Ibsen vor der Haustüre dank dem Theater Kanton Zürich

Mit sieben neuen Stücken wird die einzige professionelle Wanderbühne nächste Saison durchs Land ziehen. Das Theater Kanton Zürich bringt Klassiker wie «Nora» von Henrik Ibsen in Turnhallen und Kirchgemeindehäuser, aber auch unheimliches, wie den Krimi «Karneval» von Jordi Galceran.

Blick auf die Freiluftbühne

Bildlegende: Das Theater Kanton Zürich kommt zu den Menschen - mit einer ganzen Palette an verschiedenen Stücken. zvg/Toni Suter

Das kleine Theater Kanton Zürich (kurz TZ) ist die einzige professionelle Wanderbühne im Land. Und in der nächsten Spielzeit reist sie mit grossen Stücken durchs Land. Sieben Premièren bringt das Ensemble auf ganz verschiedene Bühnen: Für das kleine Kellertheater bietet es den «Kontrabass» von Patrick Süsskind, ein ideales Kammerspiel ist «Der Gott des Gemetzels» von Yasmina Reza und auf die Freilichtbühne kommt «Volpone» von Ben Jonson.

Für jeden Geschmack etwas

Das TZ spiele während einer Saison an über 100 verschiedenen Orten, erzählt der künstlerische Leiter Rüdiger Burbach. Und wenn ihn jemand frage, welche Art Publikum das TZ habe, dann sage er: hundert verschiedene! Darum versucht Burbach mit seinem Spielplan auch möglichst viele verschiedene Genres abzudecken.

Er selber wird in der nächsten Spielzeit einen Krimi inszenieren, nämlich die Schweizer Erstaufführung von Jordi Galcerans «Karneval» und das eher unbekannte Stück «Die Opferung das George Mastromas».