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Zürich Schaffhausen Grosser Kandidaten-Andrang für die Kantonsschule an der Goldküste

Stäfa, Männedorf, Uetikon, Meilen und Küsnacht wollen die neue Kantonsschule am rechten Seeufer in ihrem Dorf. Sie hoffen, dass die Schule Arbeit - und die Schülerinnen und Lehrer Geld in die Gemeinde bringen. Wer den Zuschlag erhält, entscheidet der Kanton.

Eine Karte des Zürichsees mit roten Comic-Schulhäusern in Meilen, Uetikon, Männedorf und Stäfa.
Legende: Ob Küsnacht (nicht im Bild), Meilen, Uetikon, Männedorf oder Stäfa die Kantonsschule erhält, bestimmt der Kanton. map.search/Collage SRF

Zwei neue Kantonsschulen will der Kanton bis in 13 Jahren bauen, um genügend Platz für die zusätzlichen Schülerinnen und Schüler zu haben. Und damit diese nicht auch noch alle in die Stadt pendeln, sollen die Schulen am linken und rechten Seeufer zu stehen kommen.

Die Gemeinden an der Goldküste konnten sich bis Ende August beim Kanton um die Kantonsschule bewerben. Und der Andrang ist gross: Stäfa, Männedorf, Uetikon, Meilen und Küsnacht haben dem Kanton mitgeteilt, dass in ihren Gemeinden Grundstücke für eine Kantonsschule zur Verfügung stünden.

Eine Kantonsschule wäre eine schöne Sache, sie würde das Dorf beleben.
Autor: André ThouveninGemeindepräsident von Männedorf

Schülerinnen und Lehrer würden im Dorf einkaufen, das Gewerbe würde von den Unterhaltsarbeiten an der Schule profitieren und die Gemeinde käme zu zusätzlichen Sportplätzen, ergänzt der Meilemer Gemeindepräsident Christoph Hiller die Hoffnungen seines Kollegen.

Eine Kantonsschule lohnt sich für die Gemeinde

Diese Hoffnungen seien begründet, bestätigt Markus Ernst, Gemeindepräsident von Küsnacht. Seit 1832 steht dort die einzige Kantonsschule an der Goldküste. Zahlen kann er zwar keine nennen, doch die Läden und Handwerksbetriebe profitierten von der Schule, sagt Ernst im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Welche Gemeinde den Zuschlag erhält, bestimmt der Kanton. Der Standort müsse mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar und bald verfügbar sein, sagt der Kanton auf Anfrage. Wann der Entscheid fällt, ist zur Zeit noch nicht klar.

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