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Zürich Schaffhausen Hat auch Dietikon ein Dschihadisten-Problem?

Dietikon sei ein weiterer Ort, in dem jugendliche Muslime radikalisiert würden. Das erklärte der Kriegsreporter und Dschihadisten-Experte Kurt Pelda. Dietikons Stadtpräsident Otto Müller sagt jedoch: «Dieses Phänomen ist mir unbekannt».

Stadtzentrum von Dietikon. Auch ein Zentrum von radikalisierten muslemischen Jugendlichen?
Legende: Stadtzentrum von Dietikon. Auch ein Zentrum von radikalisierten muslemischen Jugendlichen? Keystone

Bisher galt vor allem Winterthur als Zentrum, in dem jugendliche Muslime radikalisiert und in den Krieg nach Syrien geschickt wurden. Vier Fälle gelten als gesichert. Ein weiterer «Hot Spot» der Dschihadisten in der Deutschschweiz sei jedoch Dietikon, sagte Kriegsreporter und Dschihad-Experte Kurt Pelda im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Davon wisse er nichts, entgegnet der Dietiker Stadtpräsident Otto Müller. «Wir haben einen hohen Anteil an muslimischen Jugendlichen», erklärt Müller. Er verfüge jedoch über keine Anzeigen, dass diese radikalisiert werden. Das Einvernehmen mit diesen Jugendlichen sei gut, man kenne sich.

«Jugendliche haben Perspektiven»

Entscheidend sei, dass die Jugendlichen unterstützt würden; beispielsweise bei der Suche nach einer Lehrstelle. Solche Angebote gebe es in Dietikon. «Wenn die Jungen Perspektiven haben, werden sie auch weniger radikalisiert», sagte Müller gegenüber dem «Regionaljournal».

14 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Nicht nur die linken Gutmenschen, sondern sogar unsere "Landeskirchen-CEO's", tragen weiterhin Scheuklappen und reden treuherzig von unbedingtem Dialog, friedliches Zusammenleben und Verständnis zwischen den Religionen zu fördern! Was sich in GANZ EUROPA angebahnt hat, wird unser Kontinent früher oder später vollständig (und sehr negativ) verändern! Diese Realität zu erkennen, braucht keine Hochschulausbildung oder nichtssagendes, verharmlosendes "Blabla" der intelektuellen "Träumer"!
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    1. Antwort von Loris Brühl, Nyon
      "Verharmlosendes Blabla". Menschen wie Sie, Herr Bolliger, sind unwillig, unfähig oder schlicht zu faul zu erkennen, wie wichtig der Dialog zw. Religionen und das Aufklären der Bevölkerung dieser Thematik unter Einbezug von Wissenschaftlern ist.
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  • Kommentar von E. Jenni, Ottikon
    Das ist meiner Meinung nach, nur die Spitze des Eisbergs, was die Radikalisierung junger Muslime anbelangt. Vieles bleibt im verborgenen und viel wird dazu gelogen. Dazu kommt die fast grenzenlose Naivität von uns Schweizern, allen voran viele links-grüne Politiker, welche uns ein schweres Erbe hinterlassen werden. Desweiteren bin ich sehr pesimistisch in Bezug auf das, was wir gegen diese Tendenzen tun können. Zuviele Muslime sind schon bei uns bzw. auf dem Kontinent.
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    1. Antwort von Loris Brühl, Nyon
      Allen voran Links-Grün? Aus welchem Grund? Habe selten ein SVP-Vertreter gesehen, der bezüglich Islam keine Pauschalisierungstendenz hat. Am schlimmsten ist da Andreas Thiel mit seinem herzigen Reclam-Koran. Ohne Zweifel, viele Schweizer sind naiv und ignorant gegenüber diesem Thema, weil man sich nicht genügend darüber informiert. Aber offenbar sind viele nicht willig, fähig oder schlicht zu faul, diesem Bemühen nachzukommen.
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    2. Antwort von Loris Brühl, Nyon
      Des Weiteren: Es besteht kein empirischer Zusammenhang zwischen Anzahl bzw. Dichte der Muslime und der Radikalisierungstendenz. Diese Scheinkorrelation wurde nach meinem Wissensstand aber noch nicht genauer erforscht. Vielmehr sind es Faktoren wie mangelnde Integrationsfähigkeit (mutuell bedingt), Perspektivlosigkeit, sozialer Abstieg, Unzufriedenheit..etc., die eine Radikalisierung fördern. Auch für Nicht-Muslime, zahlreiche Fälle in Deutschland.
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  • Kommentar von Schmid Daniel, 9326 Horn
    Wie geht unsere kuschel Politik mit den Problem um ?? Wir leben in einen Rechtsstaadt wo man Gesetze respektieren muss ob Ausländer oder Schweizer es ist für alle gleich. Sind unsere Politiker zu schwach ???? Sind Sie nur stark bei den Wahlen wo Sie am Bürger alles versprechen .
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