«Hello, I'm Roboy!»

Die Universität Zürich hat einen der modernsten humanoiden Roboter entwickelt. «Roboy» kann zwinkern, Emotionen zeigen und sogar auf Fragen antworten.

Fast wie bei Menschen hat es genau neun Monate gedauert, um «Roboy» zum Leben zu erwecken. Allerdings hat er über 40 Mütter und Väter, nämlich die Ingenieure und Wissenschaftlerinnen des Instituts für künstliche Intelligenz an der Universität Zürich. Der Roboter ist das Jubiläums-Projekt der Roboterforscher, quasi ein Geschenk zum 25. Geburtstag des Instituts. Er soll einer der modernsten humanoiden Roboter weltweit sein.

Gespräch mit einem Roboter

Im Gegensatz zu früheren Robotern kann sich «Roboy» wie ein Mensch bewegen. Er hat ein Skelet, Gelenke und Sehnen. Und auf seinem Gesicht kann er menschenähnliche Mimik anzeigen. So zwinkert «Roboy» mit seinen blauen Augen und er errötet, wenn er sich unwohl fühlt. Auch ein Gespräch soll mit «Roboy» möglich sein. In seinem Kopf steckt modernste «Brain Technology», damit der Roboter auf Fragen antworten kann. Im Moment kann er jedoch noch nicht alles, was sich die Forscher wünschen würden, er wird immer noch weiterentwickelt.

« Putzen, all diejenigen Sachen, die wir nicht machen wollen, das können wir den Robotern abgeben. »

Möglichst menschenähnlich

Die Roboter-Forscher möchten nicht nur einen möglichst menschenähnlich aussehenden und sich entsprechend bewegenden Roboter erschaffen, sie wollen dank ihm auch mehr über den Menschen erfahren. Irgendwann soll der Roboter aber auch für uns putzen oder arbeiten, hofft Rolf Pfeifer, der Direktor des Instituts für künstliche Intelligenz.

Am 8. und 9. März wird «Roboy» der Öffentlichkeit präsentiert. Am Roboter-Kongress «Robots On Tour 2013» im Puls 5 in Zürich treffen sich Interessierte aus aller Welt aus den diversen Bereichen der Robotik. Und sie bringen die spektakulärsten Roboter aus aller Welt mit.