Hinwiler Rennstall Sauber: Eine Saison zum Vergessen

0 Punkte. So lautet die Bilanz von Sauber vor dem letzten Rennen in der Formel 1-Saison. So schlecht war Sauber noch nie. Und für die Zukunft verheisst dies nichts Gutes: Denn wer hinten liegt, erhält weniger Geld. Ein Lichtblick sind die Fahrer für die nächste Saison.

Ein Formel 1-Auto fährt durch Kies und Wiese.

Bildlegende: Sauber auf Abwegen: Diese Saison haben die Fahrer noch keinen Punkt gewonnen. Keystone

Schlechter Motor, schlechtes Auto, durchschnittliche Fahrer. Bei Sauber stimmte diese Saison wenig. Vor dem letzten Rennen der Saison steht Sauber in der Teamwertung deshalb auf Platz 10. Und das heisst: Fürs nächste Jahr gibts massiv weniger Geld.

Finanzen ok, Auto weniger

Trotzdem sagt SRF-Formel 1-Experte Michael Stäuble. «Finanziell sieht es nächste Saison besser aus.» Grund sind die beiden neuen Fahrer, Felipe Nasr und Marcus Ericsson. «Sie bringen gemeinsam Sponsorenverträge über rund vierzig Millionen mit - etwa die Hälfte des Budgets.»

Was das Auto angeht, ist Michael Stäuble weniger zuversichtlich. Denn Sauber fehlt es an Ingenieurstalenten, die das Auto verbessern könnten. «Um diese Ingenieure und Techniker von Südengland, wo die meisten herkommen, nach Kontinentaleuropa zu locken, brauchts Geld. Und das fehlt Sauber - trotz den neuen Fahrern.»

Mehr zu Formel 1