Hochzeit im Zürcher Oberland

Die beiden Zürcher Oberländer Gemeinden Bauma und Sternenberg können fusionieren. Beide Gemeinden sagen Ja zu einem Zusammenschluss.

Fotomontage der beiden Gemeinden Bauma und Sternenberg

Bildlegende: Die Gemeinden Bauma und Sternenberg schliessen sich zusammen. zvg, Montage: srf

Die beiden Gemeinden Bauma und Sternenberg können sich zu einer neuen politischen Einheitsgemeinde zusammenschliessen. Der Zusammenschluss erfolgt auf den 1. Januar 2015.

Sternenberg sagt deutlicher «Ja»

Die Stimmberechtigten in Bauma hiessen das Projekt mit 58 Prozent gut, bei einer Stimmbeteiligung von rund 60 Prozent. Das Stimmvolk in Sternenberg sagte sogar mit 73 Prozent Ja zum Zusammenschluss. Die Stimmbeteiligung lag in Sternenberg bei rund 75 Prozent.

Die beiden Gemeindepräsidentinnen von Bauma und Sternenberg zeigen sich erfreut über das positive Abstimmungsresultat. Man hätte es aber aufgrund der Informationsveranstaltungen sowie den positiven Meldungen aus der Bevölkerung erwarten können.

«  Es ist ein Willkommenszeichen für Sternenberg »

Marianne Heimgartner
Gemeindepräsidentin Bauma

Entscheidend ist das Dorfleben

«Vor sechs Jahren wären nie so viele dafür gewesen», sagt Sabine Sieber, Gemeindepräsidentin von Sternenberg. Man habe aber rechtzeitig mit den Leuten gesprochen und «die Bevölkerung mitgenommen», erklärt Sieber das erfolgreiche Resultat. Ängste, dass die höchstgelegene Gemeinde des Kantons Zürich nun ihre Eigenständigkeit verliert, habe man entkräften können. «Entscheidend ist, wie die Leute in Sternenberg weiterhin das Dorfleben gestalten.»

Mit der Fusion ändert sich in Sternenberg der Steuerfuss und der Wasserpreis: Beides zum Vorteil von Sternenberg. «Sonst ändert sich nicht viel», sagt Sieber, die als letzte Gemeindepräsidentin von Sternenberg in die Geschichtsbücher eingehen wird.

Der Fusionsvertrag wird nun dem Regierungsrat zur Genehmigung eingereicht. Anschliessend muss auch noch der Kantonsrat zustimmen.