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Zürich Schaffhausen Höhere Asyl-Quote: Gemeinden müssen kreativ sein

Viel Zeit bleibt den Zürcher Gemeinden nicht mehr, um zusätzliche Unterkünfte für Asylsuchende zu finden. Bis 1. Januar 2016 müssen die Gemeinden bereit sein.

Füsse in einer Asylunterkunft
Legende: Wohin mit den zusätzlichen Asylsuchenden? Die Gemeinden müssen kreativ sein. Keystone

Knapp vier Wochen bleiben den Zürcher Gemeinden noch. Dann müssen sie pro 1000 Einwohner nicht mehr fünf, sondern sieben Asylsuchende beherbergen. Der Kanton hat anfangs November angekündigt, die Asyl-Zuweisungsquote auf 0,7 Prozent zu erhöhen. Insgesamt sollen 32'000 zusätzliche Asylbewerber auf die Gemeinden verteilt werden.

Nicht alle Gemeinden werden diese Quote rechtzeitig erfüllen können. Jörg Kündig, Präsident des Zürcher Gemeindepräsidentenverbands, sagt auf Anfrage des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen»: «Einzelne Gemeinden werden mit Gesuchen an den Kanton gelangen, um für die Umsetzung mehr Zeit einzufordern.»

Der Kanton wird diese Gesuche jedoch abschlägig beantwortet. Wie die Sicherheitsdirektion ausrichten lässt, gebe es an der Frist per 1. Januar nichts zu rütteln. Bis dann müssten die Unterkünfte bereit sein.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Peach Meier (Peach Meier)
    Frechheit, was einfach von oben verlangt wird. Bürger wehrt euch! Es geht um sehr viel. Wir sind das Volk und die CHEFS!
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    "Flüchtlinge" Das sind keine Flüchtlinge. Kein einziger von diesen 250 Personen ist ein Flüchtling. Die waren spätestens in der Türkei, in Griechenland oder in Italien Flüchtlinge. Das war es dann aber.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Nicht die Gemeinden müssen "kreativ" sein oder es werden, sondern das BFM (vorallem deren Chefin Sommaruga!): Endlich alle abgewiesenen (mit Negativentscheid) Asylbewerber ausschaffen in ihre Herkunftsländer, gäbe innert kürzester Zeit genügend freien Platz für "echte", an Leib und Seele verfolgte Flüchtlinge! Wenn das weiterhin "nicht möglich ist" (!), so existiert tatsächlich ein "Asyl(un)wesen" im Land! Der steigende Unmut in der Bevölkerung entsteht genau aus dieser "Nichtstun-Mentalität"!
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