«Ich schaue den Wahlen gelassen und optimistisch entgegen»

Die Grünliberale Partei hat mit ihrer Energiesteuer eine historische Schlappe eingefahren. Nur gerade 8 Prozent der Schweizer Stimmbeteiligten legten ein Ja ein. Für die Zürcher Kantonsratswahlen sei dies kein negatives Zeichen, sagt Fraktionspräsident Benno Scherrer.

Die Grünliberale Partei wollte mit ihrer ersten Volksinitiative überhaupt die Mehrwertsteuer durch eine Energiesteuer ersetzen. Doch die Initiative geriet zum Debakel. Nur gerade acht Prozent der Schweizer Stimmberechtigten stimmten ihr am Sonntag zu.

Das schlechte Abschneiden der GLP-Initiative könne man nicht schönreden, gibt Benno Scherrer im Interview mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» zu. Der Fraktionspräsident der Grünliberalen im Zürcher Kantonsrat vermutet: «Wahrscheinlich waren wir einfach zwanzig Jahre zu früh damit.»

Optimistisch für die kantonalen Wahlen

Mit ihrer ersten Initiative wollte die GLP eigentlich Schwung holen fürs Wahljahr, wollte auf ihre Themen und ihre Positionen aufmerksam machen. Das schlechte Ergebnis der Initiative will Benno Scherrer nicht als Omen für die Kantonsratswahlen im April verstehen: «Ich schaue den Kantonsratswahlen gelassen und optimistisch entgegen.»

(marn; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)