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Jahresrückblick 2012 Steiniger Weg zum ersten Strichplatz

Am 11. März 2012 sagten die Zürcherinnen und Zürcher Ja zum ersten Strichplatz der Schweiz. Er soll dem unrühmlichen Strassenstrich am Sihlquai ein Ende bereiten. Einsprachen und Rekurse erschwerten vorerst die Umsetzung. Ursula Kocher von Flora Dora glaubt, dass das Experiment gelingt.

Abstimmungsplakat "Ja zum Strichplatz am 11. März" an einer Litfasssäule in Zürich
Legende: Stadtzürcher Abstimmung des Jahres: Werbung für den ersten Strichplatz der Schweiz. Keystone

Eine hitzige Gemeinderatsdebatte. Ein emotionaler Abstimmungskampf. Ein knappes Ja an der Urne. Ein stadträtlicher Ausrutscher, grosse Verwirrung und mehrere Rekurse. Der Weg zum ersten Strichplatz der Schweiz war lang und steinig. Die Sexboxen auf einer Brache in Zürich-Altstetten sollen den unkontrollierten und gefährlichen Strassenstrich am Sihlquai ersetzen und den Sexarbeiterinnen bessere Bedingungen und mehr Sicherheit bieten.

Die Sexarbeiterinnen sind anpassungsfähig

Der Strichplatz wird im August 2013 in Betrieb genommen. Die auf Prostituiertenhilfe spezialisierte Stadtzürcher Frauenberatung Flora Dora wird den Sexarbeiterinnen vor Ort zur Verfügung stehen. Ursula Kocher, Leiterin von Flora Dora, ist zuversichtlich, dass der Umzug vom Sihlquai nach Altstetten gelingt. «Die Sexarbeiterinnen wollen hier einfach arbeiten und sind relativ anpassungsfähig», sagt Kocher im Jahresendgespräch mit dem Regionaljournal.

 

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