Je besser der Fussballklub, desto höher die Stadion-Miete

Die neuen Mietverträge für das Stadion Letzigrund zwischen der Stadt Zürich sowie dem Grasshopper Club Zürich und dem FC Zürich sind ausgehandelt. Das Besondere daran: Die Höhe der Miete ist künftig an den Erfolg der Klubs geknüpft.

Abendstimmung im Stadion Letzigrund

Bildlegende: Der FCZ und GC (hier gegen Thun im April 2015) müssen für die Stadionmiete künftig keinen fixen Betrag mehr zahlen. Keystone

Das Stadtzürcher Sportamt und die Fussballklubs GC und FCZ haben gemeinsam ein neues Mietzinsmodell für das Stadion Letzigrund erarbeitet. Es berücksichtigt im Gegensatz zum alten Modell stärker den sportlichen Erfolg und damit die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von FCZ und GC.

Dies erfolgt durch einen tieferen Fix-Mietzins und erfolgsabhängige Mietzins-Zuschläge für die nationale Meisterschaft sowie höhere Mietzins-Pauschalen für Spiele der Champions- und Europa League. Bis jetzt lag der Mietzins bei schätzungsweise zwei Millionen Franken pro Jahr.

Einnahmen variieren künftig von Jahr zu Jahr

Ein Vergleich der Mietzinseinnahmen der sechs Fussballsaisons von 2008/2009 bis 2013/2014 zeigt, dass die Stadt Zürich mit dem neuen Modell rund 3 Prozent mehr eingenommen hätte. Die Einnahmen können aufgrund des erfolgsorientierten Ansatzes künftig von Jahr zu Jahr stärker variieren.