KBA Hard: Schaffhauser Stadtpräsident weist Vorwürfe zurück

Der Schaffhauser Stadtpräsident Thomas Feurer hat im Parlament zu den diversen Baukosten-Überschreitungen Stellung genommen. Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Millionen-Debakel bei der Kehrichtbehandlungsanlage Hard wies er aber zurück. Er sei dort gar nicht befugt gewesen, die Aufsicht wahrzunehmen.

Zeitungsauschnitt zur Baukostenüberschtreitungen. Im Hintergrund das Stadtparlament.

Bildlegende: Thema im Schaffhauser Stadtparlament: die Baukostenüberschreitungen. SRF

Er verstehe den Ärger der Steuerzahler bei solchen Kostenüberschreitungen, sagte der Schaffhauser Stadtpräsident Thomas Feurer im Parlament. Er übernehme dafür die Verantwortung.

Gleichzeitig betonte er, dass er auch bei der KBA Hard wiederholt kritische Fragen gestellt habe und beruhigt worden sei. «Allerdings handelt es sich hier um einen eigenständigen Zweckverband mehrerer Gemeinden, der schlicht und einfach gar nicht dem Schaffhauser Stadtrat unterstellt ist.»

Jede Intervention seinerseits wäre deshalb einer Amtsanmassung gleichgekommen. Wichtig sei, dass man unterdessen die Lehren gezogen und die Weichen mit schärferen Kontrollen gestellt habe. Das gelte im Übrigen auch für die Prozessabläufe bei allen städtischen Bauprojekten. Auf diesem Weg habe der Gesamtstadtrat den neuen Baureferenten Raphaël Rohner unterstützt.

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